Rheinische Post: Kommentar: Zoos zusammenlegen
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über einen verfügen, schmücken sich damit ähnlich wie mit Theatern
und Museen. Und deshalb pumpen sie jährlich viele Millionen Euro in
die Zoos, um deren Überleben zu sichern. Denn ohne die Subventionen
müssten die Tierparks auf jeden Fall schließen. Sie tragen sich
längst nicht mehr selbst und machen trotz der Zuwendungen zum Teil
noch hohe Millionenverluste. Angesichts dieser Entwicklung müssen
sich die betroffenen Kommunen die Frage stellen, ob Zoos in der
jetzigen Form überhaupt noch zeitgemäß sind. Brauchen wir in
Nordrhein-Westfalen wirklich gleich acht solcher Einrichtungen, die
in enger Nachbarschaft zueinander zwischen Köln und Münster mit den
nahezu gleichen Tierarten und Angeboten um dieselben Besucher buhlen?
Nein, das brauchen wir nicht. Im Ruhrgebiet würde zum Beispiel ein
großer Zoo völlig ausreichen. Gerade auch in Zeiten klammer
Stadtkassen sollten die Kommunen ernsthaft über Zusammenlegungen und
Fusionen ihrer Tierparks diskutieren.
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Datum: 11.10.2016 - 19:41 Uhr
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