Taiwan will Ticket zur Klimakonferenz
Vor der 22. UN-Klimakonferenz setzt sich Taiwan für eine Teilnahme am internationalen Dialog ein. Das Land könnte mit seiner Expertise nicht nur einen wichtigen Beitrag leisten, es liegt auch im Zentrum einer Region, die stark vom Klimawandel betroffen ist.
Seit 30 Jahren unternimmt Taiwan systematische Anstrengungen im Umweltschutz und hat alle UN-Konventionen zum Umweltschutz bereits inhaltlich umgesetzt. Mit dem 2015 verabschiedeten Greenhouse Gas Reduction and Management Act verpflichtet sich Taiwan per Gesetz, seinen Ausstoß an klimaschädlichem CO2 von 2005 bis 2050 um 50% zu reduzieren. Die Regierung ging sogar noch einen Schritt weiter und verkündete im September 2015, das 50%-Ziel schon bis 2030 erreichen zu wollen und gleichzeitig den Ausstieg aus der Kernenergie einzuleiten. Damit gehören die Taiwaner zu den ambitioniertesten Klimaschützern in Asien, trotz ihrer starken Industrie und ihres hohen Lebensstandards.
Staatspräsidentin Tsai Ing-wen bekräftigte in ihrer Antrittsrede am 20. Mai Taiwans Engagement für den internationalen Klimaschutz. Die Taiwaner würden „ihre Verpflichtungen als Weltbürger erfüllen“ und sich mit allen befreundeten Nationen für Klima- und Nachhaltigkeitsziele einsetzen.
Taiwan verfügt über herausragende technologische Expertise: Es ist weltweit die Nr. 1 in der LED-Produktion und zweitgrößter Hersteller von Solarzellen. In zahlreichen Entwicklungshilfe-Projekten, zum Beispiel in Mittelamerika und der Karibik, hat Taiwan die Bevölkerung dabei unterstützt, erneuerbare Energien vor Ort zu nutzen und natürliche Ressourcen zu erhalten.
Durch seine geografische Lage gehört Taiwan selbst zu den Ländern, die von den ökologischen Auswirkungen des Klimawandels am stärksten betroffen sein werden. Einen bitteren Vorgeschmack lieferte der Taifun Morakot im Sommer 2009, der über 700 Tote forderte. Taiwan ist auf die Zusammenarbeit mit der UN angewiesen, um den Folgen der globalen Erwärmung zu begegnen.
Bis heute sind 197 Staaten der UN-Klimarahmenkonvention beigetreten, Taiwan ist nicht darunter. Grund ist der umstrittene Status Taiwans, das von der Volksrepublik China und ihren diplomatischen Partnern nicht als eigenständiger Staat anerkannt wird. Dabei zählt Taiwan zu den größten Emittenten von Treibhausgasen und ist bereit, einen großen Beitrag an deren Reduktion zu leisten. Taiwans Umweltschutzbehörde (EPA) möchte produktiv am internationalen Klimadialog mitwirken. Die 22. UN-Klimakonferenz findet vom 7.–19.11.2016 in Marrakesch (Marokko) statt.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Frankfurt am Main, ist eine staatliche Vertretung der Republik China (Taiwan). Sie ist zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und das Saarland.
Pressereferentin: Frau Shian-tying Roan
E-Mail: stroan(at)mofa.gov.tw
Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland
Büro Frankfurt am Main
Friedrichstr. 2–6
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069-745745
Pressereferentin: Frau Shian-tying Roan
E-Mail: stroan(at)mofa.gov.tw
Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland
Büro Frankfurt am Main
Friedrichstr. 2–6
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069-745745
Datum: 14.10.2016 - 15:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1412615
Anzahl Zeichen: 2944
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Frau Shiang-tying ROAN
Stadt:
Frankfurt
Telefon: 069-745734
Kategorie:
Energie & Umwelt
Meldungsart: Kooperation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 14.10.2016
Diese Pressemitteilung wurde bisher 689 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Taiwan will Ticket zur Klimakonferenz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Taipeh Vertretung in der BRD, Büro Frankfurt am Main (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Frankfurt, 15.04.2020 Vom 24. Mai bis zum 01. Juni findet die 74. Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) statt. Die Lage der Pandemie ist noch ernst. Einige Mutanten verbreiten sich stark und zukünftig könnten weitere Viren sich ausbreiten. Die Teilnahme Taiwans an der WHO ist no
Ungerechte Behandlung Taiwans während der Coronavirus-Epidemie ...
Angesichts des sich weltweit immer mehr ausbreitenden Coronavirus 2019-nCoV hat die WHO am 30. Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. In ihrem Bericht dazu zählte die Organisation das demokratische Taiwan aufgrund des Drucks aus Peking fälschlicherweise als Teil von China
Klimawandel kennt keine Grenzen ...
Im Mai dieses Jahres erreichte die Konzentration von atmosphärischem Kohlendioxid einen historischen Höchststand von 415 Teilen pro Million und der folgende Juni war der heißeste Monat in der Geschichte. Laut Patricia Espinosa, Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats, ereigneten sich zwische
Weitere Mitteilungen von Taipeh Vertretung in der BRD, Büro Frankfurt am Main
Genossenschaft Eichenzell und ABO Wind weihen Windpark Hofbieber ein ...
. ? Rund 100 Gäste besuchten die Einweihung ? Klimafreundlicher Strom für 15.000 Menschen Der erste Genossenschaftswindpark im Landkreis Fulda produziert seit wenigen Tagen klimafreundlichen Strom. Gemeinsam mit dem Projektentwickler ABO Wind und rund 100 Gästen feierte d
Anstieg der EEG-Umlage bestätigt ...
Die EEG-Umlage (Umlage nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz) wird im kommenden Jahr ansteigen. Bisher lag diese bei 6,35 Cent pro Kilowattstunde. 2017 wird sie 6,88 Cent betragen. Möglicherweise wird diese Erhöhung einen Anstieg der Stromrechnung für Verbraucher bedeuten, doch neben der EEG-Uml
Prysmian Secures Contract for Offshore Wind Farm Inter-Array Submarine Cables Supply in Belgium ...
Milan, 14 October 2016. Prysmian Group, world leader in the energy and telecom cable systems industry, has been awarded a contract - worth up to 13 M euro - by Tideway B.V. for the Rentel offshore wind farm project. Rentel N.V. was founded by a consortium of Belgian specialists in renewable energy w
EGRR kritisiert CETA-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Klimaschutz in Gefahr ...
Die Bundesregierung darf das CETA-Abkommen am 27. Oktober auf dem EU-Kanada-Gipfel vorläufig unterzeichnen - so lautet das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom Donnerstag, 13. Oktober 2016. Die Eilanträge und Forderungen, die von rund 190.000 Bürgern unterstützt wurden, sind somit abgelehnt




