Klimawandel kennt keine Grenzen
Frankfurt am Main, 29.11.2019 Vom 02. bis 13. Dezember findet die Konferenz der Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Madrid statt. Der Republik China (Taiwan) wird aufgrund der internationalen politischen Lage noch immer jegliche Beteiligung am 25. UN-Klimagipfel (25th Conference of the Parties, COP 25) verwehrt.
So hat das Land einen Aktionsplan zur Emissionsverringerung von Treibhausgasen ausgearbeitet, der beinhaltet, die Verringerung des CO2-Ausstoßes in der Industrie, die Energiewende, umweltfreundlichere Verkehrsmittel sowie Energiesparmaßnahmen, etwa bei der Errichtung von Neubauten, zu fördern.
In den letzten Jahren hat die Regierung bereits erhebliche Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energiequellen in Taiwan erzielt. Zudem wurden aktiv Maßnahmen zur Reduzierung der Kohleverstromung, vermehrten Nutzung von Erdgas und zur Förderung einer nachhaltigen Landesentwicklung verfolgt. Es wird erwartet, dass bis 2025 jährlich 20 GW bzw. 6,9 GW Strom aus Solar- und Windenergie gewonnen werden können.
Darüber hinaus hat Taiwan seit dem Start des Satelliten FormoSat-3 im Jahr 2006 über 10 Millionen meteorologische Daten zusammengetragen, die Experten und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt für ihre wissenschaftliche Forschung kostenlos zur Verfügung stehen. Die Daten, welche der in diesem Jahr gestartete Satellit FormoSat-7 sammelt, werden die Genauigkeit bei der Vorhersage von Unwetterereignissen noch weiter verbessern und so einen großen Beitrag zur globalen Wettervorhersage sowie zum Klimaschutz leisten.
Es ist ungerecht, dass Taiwan aufgrund politischer Umstände von der UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) ausgeschlossen wird. Dieser Ausschluss widerspricht dem Geist der internationalen Klimaabkommen, die alle Nationen zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des globalen Klimawandels auffordern. Zudem wird das Konzept der Klimagerechtigkeit übersehen, welches in der UN-Charta und dem Pariser Abkommen hervorgehoben wird.
Taiwan möchte seine gesammelten Erfahrungen in Bereichen wie Umweltpolitik, Katastrophenprävention, Frühwarnsysteme und Modernisierung zu energieeffizienten Technologien gerne mit den anderen Staaten der Erde teilen. Die Welt kann nur gemeinsam zu einem besseren Ort gemacht werden. Daher ist Taiwans Beteiligung an der UNFCCC ein Muss.
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Datum: 29.11.2019 - 18:25 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Frau Direktorin Ally Roan
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Kategorie:
Energie & Umwelt
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Freigabedatum: 29.11.2019
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