Rheinische Post: Union fordert neue Rentenkommission für große Rentenreform / Spahn: Beim Rentenniveau "kein Grund zur Eile"
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Rentenkommission gefordert und die Bundesregierung davor gewarnt,
noch in dieser Legislaturperiode eine Untergrenze beim Rentenniveau
festzulegen. "Wir müssen grundsätzlich über das Verhältnis von
Rentenbeitragssatz, Renteneintrittsalter und Rentenniveau ab 2030
reden. Dafür sollten wir uns die nötige Zeit nehmen", sagte
CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Es gibt jetzt keinen Grund zur
Eile. Bis 2030 ist noch genügend Zeit", mahnte der
Finanz-Staatssekretär. "Wir brauchen zunächst eine Rentenkommission,
die nach einem neuen fairen Ausgleich sucht, der einerseits die
Jungen nicht überfordert und andererseits dafür sorgt, dass Ältere
nicht in die Armutsfalle geraten", sagte der Chef der Senioren Union
in der CDU, Otto Wulff, der Zeitung. Vor großen Rentenreformen hatte
es in der Vergangenheit häufig Rentenkommissionen gegeben. Solche
Expertenrunden erleichtern den gesellschaftlichen Konsens.
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Datum: 29.10.2016 - 04:00 Uhr
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