Neue Westfälische (Bielefeld): Dresden geht gegen Pegida vor
Das Licht ausgeknipst
Christine Keilholz
ID: 1422045
die Pegida-Chefs Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz für ihren
Auftritt am Einheitstag zu belangen. Nun soll es umso gründlicher
sein. Bis zum Jahr 2021 dürfen die beiden keine Demonstrationen in
Dresden anmelden. Der Brief vom Amt ist der erste nennenswerte
Schritt der sächsischen Landeshauptstadt gegen die Organisatoren der
Bewegung, die den Ruf der Stadt nachhaltig beschädigt hat. Er kommt
spät, aber er ist richtig. Mit Einschränkungen für die
fremdenfeindlichen Demos der Pegida hat sich Dresdens Rathaus immer
schwergetan. Dem Spuk versammlungstechnisch ein Ende zu bereiten, kam
für den FDP-Oberbürgermeister Dirk Hilbert nicht in Frage. Er
vertritt die Linie: lieber laufen lassen und ignorieren. Die Demo ins
Gewerbegebiet zu verlegen, kam nicht in Frage. Das hätte Bachmann und
seinen Leuten Gelegenheit gegeben, sich als unterdrückte Helden
aufzuspielen. Stattdessen hoffte man, dass die Bewegung von selbst
zerfällt. Das tut sie. Zweimal schon hat sich der Förderverein wegen
Querelen gespalten, es gibt Zoff um die Vereinskasse und die
Beschimpfungen im Netz richten die Pegida-Oberen längst
gegeneinander. Bis zu 3.000 Leute sind es noch, die mitlaufen. Für
Dresdner Verhältnisse nur der harte Kern. Bachmann und Däbritz die
persönliche Zuverlässigkeit abzusprechen, wie es die Stadt tut, hat
etwas Ironisches. Das wird die beiden nicht abhalten, weiter von der
Meinungsfreiheit gedeckt Stunk zu machen. Aber dieser Schritt knipst
der versprengten Revolte das letzte Licht aus.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Original-Content von: Neue Westf?lische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.11.2016 - 19:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1422045
Anzahl Zeichen: 1960
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 215 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Dresden geht gegen Pegida vor
Das Licht ausgeknipst
Christine Keilholz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Politik tut sich schwer mit Beschlüssen zur Klimapolitik Die Welt braucht Solidarität Matthias Bungeroth ...
Was war der Jubel groß beim Weltklimagipfel in Paris, sogar Tränen flossen bei der Unterzeichnung des Abkommens, das selbst von Staaten wie China unterzeichnet wurde. Blickt man auf das zähe aktuelle Ringen in der Berliner Koalition um einen konkreten Klimaschutzplan, wird man den Eindruck nic
Mitteldeutsche Zeitung: zu Anti-Terror-Razzia ...
Je eher man derlei Extremisten das Handwerk legen kann, desto besser. Die Gefahr kommt aus drei Richtungen. Es gibt Kämpfer, die der IS nach Europa schickt - auch als "Flüchtling". Dann gibt es seit langem in Deutschland lebende Islamisten, die Aufträge erhalten. Und schließlich si
Mitteldeutsche Zeitung: zu Tengelmann ...
Das Ruhenlassen der Klage ist eine gute Nachricht für die Belegschaft. Rewe stellt damit unter Beweis, was im Verlauf der Rettungsversuche und Verhandlungen der vergangenen Monate immer wieder bezweifelt werden durfte: Edeka und Rewe sind gleichermaßen und ernsthaft an einer Lösung intere
Mitteldeutsche Zeitung: zu Mindestlohn ...
Die Umstände waren zweifelsohne günstig. Aber die starke wirtschaftliche Verfassung des Landes gehört andererseits zu den Realitäten, die man ins Kalkül einbeziehen muss. Ähnliche Erfahrungen wie die Bundesrepublik hatte zuvor Großbritannien gemacht, das ebenfalls von einem ordentlichen A




