Westfalenpost: Begabtenförderung
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Nach diesem Prinzip werden Stipendien vergeben und so funktionieren
diverse Förderprogramme im beruflichen Umfeld. Dass die
Bundesregierung nun gemeinsam mit den Ländern 125 Millionen Euro
ausgeben will, um schon in der Schule begabte Mädchen und Jungen zu
fördern, ist klug und sinnvoll. Denn diese Gruppe ist in den letzten
Jahren zunehmend aus dem Fokus geraten. Schulen kümmern sich intensiv
um benachteiligte oder lernschwache Kinder. Möglichst kein Kind soll
zurück bleiben. Das zahlt sich langfristig aus, vor allem aber ist
jede Anstrengung richtig, die in die Persönlichkeitsentwicklung
Heranwachsender investiert wird. Dieses Recht aber haben auch begabte
Schüler. Sie dürfen erwarten, dass Lehrer ihre Fähigkeiten erkennen
und ausbauen. Innerhalb des normalen Unterrichtes hat das Grenzen.
Binnendifferenzierung lässt sich nicht beliebig steigern. Deshalb ist
das jetzt aufgesetzte Programm, das Förderrezepte an 300 Pilotschulen
testet, um diese später erfolgreich zu übertragen, so wichtig. Die
Landesregierung ist gut beraten, aktiv in die Förderkulisse mit
einzusteigen. Denn das Beste, was wir in diesem Land haben, sind die
Menschen und ihre Talente.
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Datum: 28.11.2016 - 21:49 Uhr
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