Rheinische Post: Tarifexperte Lesch erwartet Totlaufen des Pilotenstreiks
ID: 1430521
Hagen Lesch, Tarifexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft.
"Ich gehe davon aus, dass sich der Streik totläuft, zumal der
öffentliche Druck auf die Piloten steigt", sagte Lesch der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Zudem
hätten die anderen Beschäftigtengruppen der Lufthansa bereits einen
Beitrag zur Sanierung des Konzerns geleistet. Die Streikkasse der
Piloten dürfte zwar voll sein, doch die Lufthansa könne auch einiges
wegstecken. "Bislang hat die aktuelle Streikwelle die Lufthansa über
100 Millionen gekostet", sagte Lesch. Doch 2014 hätte die Lufthansa
Streikkosten von 222 Millionen Euro und 2015 von 231 Millionen Euro
weggesteckt. Um solche Konflikte künftig zu vermeiden, fordert Lesch
eine "obligatorische Schlichtungsvereinbarung" in Deutschland: "Der
Staat schreibt den Tarifparteien vor, dass sie bei unlösbaren
Konflikten einen Schlichter ihrer Wahl anrufen und vorsorglich das
Procedere festlegen müssen." Damit habe man in anderen Branchen gute
Erfahrungen gemacht. "Im öffentlichen Dienst, bei Metall, am Bau und
bei den Lokführern der GDL gibt es eine Schlichtungsvereinbarung. In
31 von uns untersuchten Tarifkonflikten mit Schlichtung konnten 23
durch den Schlichter friedlich gelöst werden. In acht Fällen platzte
die Schlichtung, und es kam doch noch zu neuen Streiks."
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.11.2016 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1430521
Anzahl Zeichen: 1776
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 335 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Tarifexperte Lesch erwartet Totlaufen des Pilotenstreiks"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
DRG und Zephyr Health geben Partnerschaft zur Optimierung der Vermarktungs- und Marktzugangserfahrungen für Pharma-Stakeholder bekannt ...
BURLINGTON, Mass. und SAN FRANCISCO, 29. Nov. 2016 (GLOBE NEWSWIRE) -- Decision Resources Group (DRG), ein führender Anbieter von proprietären Datenprodukten und -lösungen für die Gesundheitsbranche, und Zephyr Health, der führende Anbieter von Insights-as-a-Service-Lösungen für Life-Scie
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Inflation ...
Eine Preissteigerungsrate von 0,8 Prozent muss allen, deren Gedächtnis weiter zurückreicht als in das Jahr 2014, als sehr niedrig gelten. Dabei sollte allerdings klar sein, dass die Talsohle bereits im Sommer durchschritten wurde. Schon in Kürze wird die Null vor dem Komma durch eine Eins erse
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Gender-Marketing/Spielzeug: Rosarot, Vollidiot! von Christine Straßer ...
Während sich Erwachsene von Geschlechterklischees lösen, werden sie Kindern stark vermittelt. Als hätte es nie eine Debatte über Stereotype gegeben, verkaufen Unternehmen Rollenbilder. Beispielsweise ein gelbes oder grünes Kinderrad zu finden, kann eine Herausforderung sein. Shampoos, Klebs
Börsen-Zeitung: Die tun was, Kommentar zur Elektromobilität von Peter Olsen ...
Ob es ureigenste Aufgabe von Autokonzernen ist, selbst für den Aufbau eines Tankstellennetzes zu sorgen - diese Frage würde wohl ernsthaft niemand stellen. Bei der noch in den Kinderschuhen steckenden Elektromobilität aber gelten offenbar andere Maßstäbe. Ohne überall leicht verfügbaren Str




