Jede zweite Konzern-Website ungesichert
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Die meisten Interessenten finden ein Unternehmen über Suchmaschinen. 38 Prozent der Besucher einer Website kommen über Google, Bing oder Yandex. Händler haben dies erkannt und haben den höchsten Sichtbarkeitsindex (74). Metallindustrie (44) oder Chemieunternehmen (43) dagegen legen wenig Wert darauf, in Suchmaschinen gefunden zu werden.
Viele Unternehmen bevorzugen als Domainnamen eine .de-Adresse (58 Prozent). 39 Prozent verwenden eine .com-Adresse. B2B-Anbieter wie Chemiekonzerne, Maschinenbauer und Logistikunternehmen arbeiten meist international einheitlich mit einer .com-Adresse. B2C-Anbieter erhöhen das Vertrauen ihrer Kunden, wenn sie mit nationalen Domains arbeiten. Händler, Banken, Versicherer und Energieversorger haben daher überwiegend .de-Domains.
Aus Sicherheitsgründen findet die Datenübertragung zwischen Kunden und Websites heute verschlüsselt (SSL: Secure Sockets Layer) statt. Aber nur 81 Prozent der Unternehmen haben ein SSL-Zertifikat. Erschreckend dabei: Nur die Hälfte davon (43 Prozent) nutzen die Verschlüsselung auch auf der Website, erkennbar am "https" in der Adresse. Dabei werden unverschlüsselte Seiten schon heute im Google-Algorithmus abgestraft. Banken liegen naturgemäß vorne (81 Prozent), während von den Markenartiklern nur jeder Vierte eine sichere Website hat.
Wirklich wichtig wird die Verschlüsselung, wenn Kreditkarten- oder persönliche Informationen über das Web übertragen werden. Nur 39 Prozent bieten eine verschlüsselte Übertragung persönlicher Daten an. Auch die eigene Domain wird mangelhaft gesichert. Spammer missbrauchen oft die Domain bekannter Unternehmen als Absender. Verhindert wird dieser Markendiebstahl durch Fälschen der E-Mail-Absenderadresse mit einen SPF-Eintrag (Sender Policy Framework). Leider haben nur 48 Prozent einen solchen Domainschutz.
Wie wichtig das Social Web für die Markenführung ist, haben die meisten Unternehmen erkannt. 92 Prozent haben eine Unternehmensseite im Social Web. Nur 60 Prozent jedoch nutzen ihre Facebook-Seite auch aktiv. 32 Prozent verlassen sich bei Darstellung ihres Unternehmens auf Facebook, ohne diesen Text jemals zu überarbeiten. Facebook legt für große Unternehmen selbst Seiten an, in denen meist Texte aus Wikipedia übernommen werden. Neben den Händler sind es vor allem Markenhersteller, die mit über 100.000 Fans die Kommunikation über Facebook intensiv nutzen. Telekommunikationsunternehmen haben im Schnitt 75.000 Fans, sind aber dafür in Twitter sehr aktiv: 93 Prozent nutzen diesen Kanal für die Kundenkommunikation. Bei der digitalen Reputation (Klout-Wert) führen Touristik und Telekommunikation, Während die meisten Verbundgruppen - leider aber auch viele Versicherungen - mit dem Begriff wohl nur wenig anfangen können.
E-Mail ist der wichtigste Kanal für den digitalen Direktkontakt zu Kunden. Trotzdem sind es nur die Branchen Handel, Touristik, Telekommunikation und Versicherungen, die zu 100 Prozent diesen Kanal einsetzen. Nur in Handel und Touristik bieten alle Unternehmen ihren Kunden auch einen Newsletter an. In Maschinenbau, Bauwesen und Chemieindustrie sind es weniger als zwei Drittel, die einen Newsletter anbieten.
Noch gravierender ist jedoch der Verzicht auf die aktive Leadgenerierung. Website-Besucher sind Interessenten. Bis zu drei Prozent der Besucher einer Website können mit interessanten Angeboten dazu bewegt werden, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Bei einer Million Besuchern sind das 30.000 Leads pro Monat. Während Handel und Touristik zu 100 Prozent Leadgenerierung betreiben, lassen in Chemie-, Automobilzuliefer- und Metallindustrie über die Hälfte diese Chance ungenutzt.
Eine kostenlose Kurzversion der Studie gibt es unter www.Top500-Studie.de
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Datum: 01.12.2016 - 13:05 Uhr
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