Rentner in Ost und West nicht gegeneinander aufhetzen

Rentner in Ost und West nicht gegeneinander aufhetzen

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Rentner in Ost und West nicht gegeneinander aufhetzen



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Der stellvertretende Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst, kritisiert die neu vorgelegten Berechnungen zum Verhältnis der Renten in Ost und West als unseriös. Ost- und West-Rentner düften sich nicht gegeneinander aufhetzen lassen. Man müsse stattdessen an einem Strang ziehen, um Verbesserungen für alle Rentner zu erreichen, so Ernst. Er erklärt:

Diese angeblichen Berechnungen sind skandalös unseriös. Es ist vollständig daneben, die Renten der Ost-Rentner von heute mit den Beiträgen der Ost-Arbeitnehmer zu vergleichen. Die Ost-Rentner können nichts dafür, dass der Osten zum Niedriglohnparadies geworden ist. Sie erhalten ihre Rente für ihre Lebensleistung. Die Renten werden von allen Beitragszahlern aufgebracht.

Die Rentenversicherung ist eine gesamtdeutsche Veranstaltung. Es ist unerträglich, dass hier versucht wird, die Rentner gegeneinander aufzuhetzen. Da wollen einige Leute neue Mauern in den Köpfen errichten. In Wahrheit ist es doch so, dass die Ost-Rentner seit 20 Jahren auf eine Angleichung ihrer Renten warten. Und alle Rentner gemeinsam sind doch gemeinsam seit zehn Jahren von Rentenkürzungen betroffen.

Wir brauchen eine sofortige Rentenerhöhung um vier Prozent und mittelfristig eine neue Rentenformel, damit die Rentner von künftigen Produktivitätssteigerungen profitieren. Das kriegen wir nur hin, wenn Ost und West an einem Strang ziehen.


Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin

Pressesprecherin: Alrun Nüßlein
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
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Datum: 07.12.2009 - 15:06 Uhr
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