Mitteldeutsche Zeitung: zu Amalgam-Verbot
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sollte man ersetzen. Daran gibt es keine Zweifel. Doch dann muss auch
die Frage beantwortet werden, welcher annähernd gleichwertige Stoff
künftig von den Krankenkassen als Regelleistung bezahlt wird. Denn
genau darum geht es letztlich. Dass höherwertige Alternativen zur
Verfügung stehen, gilt als unstrittig. Aber es ist nicht die breite
Mehrheit, die sich entsprechende Füllungen leisten kann. Also wird
man Geld in die Hand nehmen müssen, nicht nur um anderes Material für
Reparaturen allen zugänglich zu machen, sondern eben auch um die
Prophylaxe auszuweiten. Der Kampf gegen Quecksilber darf dabei nicht
zu kurz kommen. Er ist lebenserhaltend.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 09.12.2016 - 17:51 Uhr
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