Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Türkei
ID: 1434933
droht weiter zu eskalieren. Wie Recep Tayyip Erdogan auf die
Anschläge zu reagieren gedenkt, ist absehbar: mit patriotischer
Rhetorik und Festnahmen kurdischer Politiker. Dabei weiß der
Präsident die Mehrheit seines Volkes, das auf Rache sinnt, hinter
sich.
Es fällt zunehmend schwer, noch von einer türkischen Nation zu
sprechen. Dafür schließt Erdogans Politik zu viele Menschen aus. Sein
Kurs dämmt den Terrorismus nicht ein, er fördert ihn. Erdogan hat
viele Fehler und sich dabei viele Feinde gemacht.
Der Syrienkrieg hat den Autokraten, der den Staat systematisch zu
einer Präsidialdiktatur umbaut, unter Druck gesetzt. Er hat die
Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) an der türkisch-syrischen Grenze
und auf eigenem Gebiet geduldet und als Feind nicht ernst genommen -
schließlich hat man in den Kurden einen gemeinsamen Feind.
Die Autobombe sprach für die PKK, die Selbstmordattentäter für den
IS. Dass radikale Kurden nun auch bereit sind, bei Anschlägen ihr
Leben zu opfern, ist eine ganz schlechte Entwicklung.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.12.2016 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1434933
Anzahl Zeichen: 1456
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 446 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Türkei"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalenpost: Michael Backfisch zu Erdogans Bulldozer-Strategie ...
Die jüngsten Terroranschläge in Istanbul sind hinterhältig und menschenverachtend. Kein Zweck, kein politisches Ziel kann derlei Attacken rechtfertigen. Jedwedes Verständnis für die Anliegen der beteiligten Täter oder Parteien ist schändlich. Gleichwohl gilt es festzuhalten, dass die Spira
Westfalenpost: Harald Ries zu Donald Trumps Mannschaft ...
Man kann immer noch der Meinung sein, die Furcht vor Donald Trump sei übertrieben, und es werde alles schon nicht so schlimm kommen. Doch es fragt sich eben: schlimm für wen? Dass der künftige Präsident nun bereits den dritten Goldman-Sachs-Banker in ein Regierungs-Spitzenamt berufen hat, ist
Weser-Kurier: Kommentar von Ralf Michelüber das Abschieben von Straftätern ...
Keine Frage, die Gesetze unseres Rechtsstaates gelten auch für Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland straffällig geworden sind. Und niemand wird bestreiten, dass Verhandlungen auf Länderebene über die Abschiebung von Straftätern in deren Heimatländer eine äußerst diffizile Ang
Mittelbayerische Zeitung: Bindungen enger knüpfen / Nach den Anschlägen von Istanbul sinnt Präsident Erdogan auf Vergeltung. Dabei hat er die Konfrontation verschärft. ...
Die Türkei kommt nicht zur Ruhe. Die jüngsten entsetzlichen Bombenanschläge von Istanbul reihen sich ein in eine blutige Serie von Gewalttaten, die das Land erschüttern. Die anhaltende Gewalt und die folgenden Vergeltungsaktionen der Sicherheitskräfte der Regierung und eines nach immer mehr




