Frank Schirrmacher und der Ausweg aus dem Technik-Dschungel – Warum Unternehmen bei der Produktentwicklung auf die neue Einfachheit setzen
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Der moderne Mensch liegt an der Kette medialer Möglichkeiten. „Der soziale Druck zwingt uns zum E-Mail-Abruf; der Stärkere ist nicht mehr der Tüchtige, sondern jener, der am schnellsten gut informiert ist. Die Technik kränkt und verletzt uns. Und unsere Intelligenz liegt gar im Sterben, weil wir sie nicht mehr nutzen“, schreibt Roland Mischke für das Hamburger Abendblatt http://www.abendblatt.de. Ein anderes Phänomen der durch und durch digitalisierten Welt hat das Handelsblatt beschrieben. Das Stichwort lautet Overengineering. Das „liegt vor, wenn ein Produkt eine viel höhere oder andere Qualität hat, als der Kunde zu zahlen bereit ist. Das Problem trifft schon seit längerer Zeit vor allem die traditionell ingenieurgetriebenen deutschen Firmen. Deren Entwicklungsabteilungen bringen zwar manch technische Meisterleistung hervor, die aber oft am Markt und an den Kundenbedürfnissen vorbeigeht“, so das Blatt. „Während Entwickler neue technische Raffinessen erfreuen, legen Kunden oft überraschend viel mehr Wert auf Bedienung, Optik und auch auf die Geräusche“, heißt es dort weiter.
„Der Konsumentenwunsch nach Vereinfachung von Produkten und Dienstleistungen beschäftigt immer stärker die Strategien von Unternehmen und Wissenschaft, ein Phänomen, das der Zukunftsforscher Matthias Horx als das Herstellen des richtigen Maßes an Komplexität bezeichnet: als Rightsizing“, beschreibt Udo Nadolski, Geschäftsführer des auf Technical Recruitment und Outsourcing Services spezialisierten Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de in Düsseldorf, das Problem. „Gefordert sind heute Benutzerfreundlichkeit - Usability - und Einfachheit, verständliche, intuitive Benutzerführung.“ Damit hätten Unternehmen auch mehr Erfolg im Verkauf, so Nadolskis Überzeugung. Er verweist auf die Analysen John Maedas, Grafikdesigner, Medienkünstler und Dozent am Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT)
http://www.media.mit.edu sowie Gründer des Simplicity-Consortiums. Dieser beschreibt in seinem Buch „Simplicity. Die zehn Gesetze der Einfachheit“ Strategien, die das tägliche Leben, aber auch die Entwicklung neuer, einfacher Produkte vorantreiben können. „Auf den Märkten wimmelt es von Einfachheitsversprechen“, schreibt Maeda - für ihn auch eine Folge eines Technik-Overloads: „Die verbreiteten Forderungen nach Einfachheit waren ein unvermeidlicher Trend, nachdem die Technologiebranche es darauf angelegt hatte, immer wieder die gleichen Dinge in ‚neuer und verbesserter’ Form zu verkaufen, wobei ‚besser’ oftmals einfach nur ‚mehr’ bedeutet.“ Als Beispiels für den Erfolg der Einfachheit nennt er den Siegeszug „des iPod von Apple, eines Geräts, das weniger kann und mehr kostet als andere digitale Musikabspielgeräte. Ein weiteres Beispiel ist die scheinbar karge Eingabemaske der Suchmaschine Google, die so beliebt ist, dass ‚googeln’ zum Synonym für eine Suche im World Wide Web wurde“, sagt Maeda.
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Datum: 08.12.2009 - 12:32 Uhr
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