Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Parteispenden
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wieder zunehmende Spendenbereitschaft von Firmen und vermögenden
Privatsponsoren freuen. Mit Großzügigkeit oder staatsbürgerlicher
Verantwortung hat das weniger zu tun, eher mit dem heraufziehenden
Wahljahr. Gewiss, Parteien benötigen Geld in der Kasse, um ihrer im
Grundgesetz beschriebenen Rolle gerecht zu werden. Aber müssen es
unbedingt Firmenspenden sein? In Zeiten eines überbordenden
Misstrauens gegen den Politikbetrieb sollte jeder Anschein der
Käuflichkeit vermieden werden. Schon der böse Verdacht schadet dem
Gemeinwesen, dem die Parteien zu dienen haben. Für sie wäre ein
Verzicht auf Großspenden aus der Wirtschaft ein geringer Verlust, für
die Demokratie aber ein Gewinn.
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Datum: 14.12.2016 - 19:51 Uhr
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