Frankfurter Rundschau: Gespenstische Debatte

Frankfurter Rundschau: Gespenstische Debatte

ID: 1439283
(ots) - Versagen wird den staatlichen Institutionen nach
jedem Anschlag attestiert, aber die Debatte, die unmittelbar nach der
Ermordung von zwölf Besuchern des Weihnachtsmarkts auf dem Berliner
Breitscheidplatz begonnen hat, ist anders als ihre Vorgänger nach den
Anschlägen in Ansbach oder Würzburg. Sie wird geführt, noch ehe der
Verdächtige überführt und der Tathergang und das Motiv des Täters
bekannt ist, sie wird geführt, obwohl niemand weiß, ob der Täter ein
als Flüchtling eingeschleuster Terrorist ist, mit anderen Worten: Sie
wird ohne Kenntnis der Fakten geführt. Sie wirkt wie ein Rennen im
Nebel - das macht sie nebulös. Vor allem aber wirken ihre Teilnehmer
so, als seien sie an einer klaren Sicht auch gar nicht interessiert -
das macht sie gespenstisch.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  taz-Kommentar zu Terror und Flüchtlingspolitik Vorsicht bei Speicherung von Unternehmensdaten - Arbeitnehmern kann Kündigung drohen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.12.2016 - 16:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1439283
Anzahl Zeichen: 1058

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 280 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Gespenstische Debatte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Tschernobyl und der Niedergang der Atomkraft ...

Atomkraft - eine Vision grenzenloser, sauberer Energie, technisch hochstehend und politisch verheißungsvoll. Doch diese Hoffnungen bekamen bald einen Dämpfer. Zunächst das Beinahe-Desaster im US-Reaktor Harrisburg 1979. Dann vor allem der Super-GA ...

Überfällige Übernahme ...

Die Übernahme von Sky durch RTL bedeutet für Kunden mehr Übersicht, weniger Abos, mehr Fußball im Free-TV. Zwei Streamer bündeln ihre Kräfte und wollen jährlich 2,5 Milliarden Euro in Inhalte stecken. Das sind erste Anzeichen einer längst fä ...

Große Aufgaben, kleine Fortschritte ...

Will Verteidigungsminister Boris Pistorius die deutsche Streitmacht wirklich zur konventionell stärksten Armee Europas entwickeln, dann wird es nicht reichen, ehrgeizige Ziele in der ersten Militärstrategie der Bundeswehr zu formulieren. Er wird mi ...

Alle Meldungen von Frankfurter Rundschau


 

Werbung



Facebook

Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z