Rheinische Post: Kommentar: Türkei im Blickpunkt
ID: 1440064
Sie protestiert seit Wochen in Ankara öffentlich gegen ihren Rauswurf
aus der Universität. Sie soll den missglückten Putsch gegen
Staatspräsident Erdogan im Sommer unterstützt haben. Ihr Schicksal
ähnelt dem von Tausenden, die Opfer nie gekannter Säuberungswellen
wurden. In der Türkei laufen bereits diverse Prozesse gegen
mutmaßliche Putschisten oder deren Unterstützer. Eines sollte nach
unserem Rechtsverständnis klar sein: Es reicht nicht, Rechtsverstöße
zu behaupten, man muss sie auch beweisen. Anderenfalls bricht der
Staat das Gesetz und wird zum Täter. 2016 war ein Jahr übelster
Terroranschläge in der Türkei. Das Land hat das Recht, sich dagegen
zu wehren. Es hat gar die Pflicht, die Bürger gegen diese infame
"Pest" zu schützen. Nur darf das nicht dazu führen, dass die Justiz
politisch instrumentalisiert wird. Willkürliche Verhaftungswellen
schüchtern die Menschen ein, sie zerstörten demokratische Strukturen
und sind der Türkei nicht würdig. Es geht um faire Prozesse unter den
Augen der Öffentlichkeit.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.12.2016 - 20:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1440064
Anzahl Zeichen: 1428
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 542 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Türkei im Blickpunkt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Zuckersteuer bringt nicht mehr Gesundheit ...
Die AOK Rheinland/Hamburg hat eine verdienstvolle Studie vorgelegt. Sie zeigt, dass die Volkskrankheit Diabetes bedrohlich zugenommen hat. Die Gesundheitspolitik ist gefordert, auf die neuen Zahlen, wonach jeder neunte Versicherte Zucker hat, zu reagieren. AOK-Chef Wältermann selbst macht eine
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Hilfe für Rückkehrer Alternative zur Abschiebung Marina Kormbaki, Berlin ...
Deutschland ist kein Auswanderungsland. Daran ändert auch die Zahl von 54.000 staatlich geförderten Rückreisen abgelehnter oder ausreisewilliger Asylbewerber nichts. Die Zahl wurde von Politik und Öffentlichkeit mit einiger Verwunderung aufgenommen, was wiederum verwunderlich ist. Denn weder
Kölner Stadt-Anzeiger: Silvesterübergriffe neue Form des Attentats ...
Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer zu den Ereignisse vor einem Jahr: "Exzess sexueller Gewalt war ein politischer Akt" Köln. Die Ereignisse der Kölner Silvesternacht hat der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies als "neue Form v
Stuttgarter Nachrichten: zu Luther/Feiertags-Reformation ...
Der Reformationstag sollte bundesweit als freier Tag dauerhaft ¬bestehen bleiben, sagen in Baden-Württemberg 68 Prozent. Bei Feiertagen heißt das Motto: Einer geht noch. Dabei gäbe es, bevor es dazu kommt, im Feiertagskalender noch eine Menge aufzuräumen. Warum etwa ist der Reformationstag




