Milliardengrab 'Stuttgart 21'
ID: 144232
Milliardengrab "Stuttgart 21"
"Dem Bahnverkehr bringt Stuttgart 21 nichts, denn die Fahrtzeitgewinne durch den Kellerbahnhof liegen beispielsweise für die Strecken Mannheim-Stuttgart oder Stuttgart-Ulm im Bereich von wenigen Minuten. Das wird mehr als weggefressen durch den neuen ICE-Halt am Stuttgarter Flughafen und durch die Zeitverluste der Fahrgäste, die mit Rolltreppen bis zu 24 Meter unter den Erdboden transportiert werden.
Die Kosten des Großprojekts sind astronomisch und steigen unaufhörlich. 1995 lagen sie bei 2,5 Milliarden Euro. Laut Bundesrechnungshof (Stand: Ende 2008) liegen sie inzwischen aber 'deutlich über 5.400 Millionen Euro' - eine Verdopplung in zwölf Jahren, und das noch vor Baubeginn. Die Zahlen, die jetzt aus 'Bahnkreisen' vermeldet werden, sind also von der Realität längst überholt worden.
Alternativen gibt es. Seit drei Jahren liegt ein im Detail ausgearbeiteter Plan mit der Bezeichnung 'K21' vor. Das Konzept kostet halb so viel, bringt echten verkehrspolitischen Gewinn und kann in kurzer Zeit realisiert werden. Mit ihm bleibt der für die Stadt charakteristische Kopfbahnhofbau des Architekten Bonnatz erhalten.
Die Herren sollten also mal kreativ kleckern, statt klobig zu klotzen. Mit fünf Milliarden Euro könnte man neben der Optimierung des bestehenden Kopfbahnhofs eine Reihe wichtiger Bahnprojekte im Ländle oder anderswo realisieren. Vollständige Elektrifizierung des Schiennetzes, Ausbau bisher einspurige Strecke wie der zwischen Friedrichshafen und Lindau mit großem Gewinn für die Tourismusregion Bodensee, vernünftige Fernverkehrsanbindung für große Städte wie Heilbronn oder Konstanz stehen auf der Agenda."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 09.12.2009 - 22:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 144232
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 322 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Milliardengrab 'Stuttgart 21'"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Frauen nutzen Karrierechancen an Hochschulen ...
> Der Frauenanteil in der Professorenschaft an deutschen Hochschulen stieg von 11% im Jahr 2000 auf 17% im Jahr 2008. Peter Weigl, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), erklärte dazu heute in Berlin auf einer Pressekonferenz zum Thema "Hochschulstandort Deutschland 2009&
Politik muss Schwarzer-Peter-Spiel um bessere Bildung beenden ...
> "Die Kultusminister fordern von den Hochschulen die Reform der Bachelor-Studiengänge. Die Hochschulrektoren fordern dafür mehr Geld von Bund und Ländern. Der Schwarze Peter wird also weiter hin und hergeschoben", kritisiert die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
Siemens Wind Power weiter auf Wachstumskurs ...
> Siemens bekräftigt sein Ziel, in die Weltspitze der Anbieter von Windenergieanlagen vorzu-stoßen. Erst vor fünf Jahren war Siemens mit der Übernahme der dänischen Bonus Energy in den Windenergiemarkt eingestiegen. Seitdem verzeichnete das Windenergiegeschäft des Unternehmens eine rasante
Ausländische Abschlüsse werden einfacher anerkannt ...
> Die vielfältigen Qualifikationen nach Deutschland Zugewanderter können künftig in einem einfachen Verfahren bewertet und entsprechend anerkannt werden. Das Bundeskabinett beschloss dazu am Mittwoch vom Bundesbildungsministerium vorgelegten Eckpunkte. Das Verfahren wird flexibel von der Teil




