Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Auftritt Björn Höckes
ID: 1445990
gezielte Provokation. Ein Tabubruch mit Ansage, für den er den Ort
und den Zeitpunkt offensichtlich bewusst ausgewählt hat. Insofern
läge der journalistische Reflex nahe, sich dieser Trump'schen Logik
von Provokation -> Empörung -> Dauerpräsenz zu entziehen. Björn Höcke
und seine AfD mit vollständigem Aufmerksamkeitsentzug zu bestrafen.
Diesem Reflex nachzugeben und Höcke zu ignorieren, verbietet sich
dennoch. Es wäre falsch, die Gefahr zu unterschätzen, die von dem auf
diese Weise verbreiteten Gedankengut ausgeht - bis weit in die Mitte
der Gesellschaft hinein. Mit jedem der wohl kalkulierten Tabubrüche
von Höcke und seinesgleichen droht die Menschenfeindlichkeit der
extremen Rechten ein Stück mehr salonfähig zu werden.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.01.2017 - 18:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1445990
Anzahl Zeichen: 1075
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 382 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Auftritt Björn Höckes"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist gut, wenn die EU ihre Sanktionen gegen Russland wegen des Kriegs gegen die Ukraine fortwährend ergänzt. Schließlich versucht der Autokrat Wladimir Putin Strafen zu umgehen. Noch besser wäre es, wenn die Union die Strafen engagierter umsetzen würden. Doch das ist nicht immer leicht. Am be
FR kommentiert: Der Wiederaufbau des Ahrtals zeigt, wie teuer die Klimakrise uns zu stehen kommt ...
Fünf Jahre nach der Flut zeigt der Wiederaufbau des Ahrtals, wie teuer die Klimakatastrophe uns zu stehen kommt. Mit den Milliarden für den Neubau von Straßen, Brücken, Schienen und Gebäuden ist es längst nicht getan. Nötig sind weitere Milliarden für die Vorsorge. Es wäre richtig, wenigste
Frankfurter Rundschau zur ausgesetzten Diätenerhöhung ...
Fakt ist, dass die Bundestagsabgeordneten nicht schlecht verdienen. Aber, und hier kommt eine unpopuläre Meinung: Die deutschen Bundestagsabgeordneten sind nicht überbezahlt. Man sieht das an der Zusammensetzung des Bundestags. Es gibt so gut wie keine Abgeordneten, die zuvor Führungspositionen i
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Straubinger Tagblatt: AfD-Aussagen zum Holocaust-Gedenken: Wiederholungstäter Höcke ...
Björn Höcke ist nicht irgendeine Randfigur der Partei. Er ist Landesvorsitzender. Wenn die Spitze der Bundespartei sich nicht insgesamt glasklar vom Wiederholungstäter Höcke distanziert - und zwar nicht nur mit wohlklingenden Worten -, wird sie nicht mehr behaupten können, einer "nur&q
Winkelmeier-Becker: Schutz von Kindern im Netz erhöhen ...
Versuch von Cybergrooming endlich bestrafen Beim Fachgespräch am gestrigen Dienstag des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs wurde die Expertise "Sexualisierte Grenzverletzungen und Gewalt mittels digitaler Medien" vorgestellt. Hierzu erklärt die
Berliner Zeitung: Kommentar zur Abschiedsrede von Bundespräsident Gauck: ...
Es ist offensichtlich, dass Joachim Gauck angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre nicht so optimistisch aus dem Amt scheidet, wie er es im März 2012 angetreten hat. Viele der damals in seiner ersten angesprochenen Probleme haben sich eher verschärft als entspannt. Zweifel an der europä
WP: "Bedeutsames Zeichen derÖkumene" EKD-Delegation bei Papst Franziskus ...
Als ein "bedeutsames ökumenisches Zeichen" hat Papst Franziskus am Mittwoch den Besuch einer Delegation der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) unter Leitung der westfälischen Präses Annette Kurschus im Vatikan bezeichnet. Das berichtet die in Hagen erscheinende Westfalenpost (W




