Kundus - Bundesregierung lässt Bundestag im Informations-Nirwana stehen
ID: 145024
Kundus - Bundesregierung lässt Bundestag im Informations-Nirwana stehen
"Die Bundesregierung informiert über den KSK-Einsatz in Afghanistan nicht einmal jetzt wahrheitsgemäß. Darüber kann auch die kurzfristige Reise des Verteidigungsministers mit den Obleuten der Fraktionen nach Kundus nicht hinwegtäuschen", kritisiert der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Wolfgang Gehrcke. "Weder der Auswärtige noch der Verteidigungsausschuss wurden darüber informiert, dass KSK-Angehörige an der Entscheidung, Bomben auf die entführten Tanklastzüge abzuwerfen, mitgewirkt haben. Das ist keine Nebensächlichkeit. Im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit." Gehrcke weiter:
"Der KSK-Einsatz in Afghanistan ist von Anfang an vor den Mitgliedern des Bundestages geheim gehalten worden. Noch nicht einmal der Umstand, ob das KSK derzeit in Afghanistan eingesetzt ist oder nicht, ist den Abgeordneten bekannt. Die Brisanz der Beratung des Obersten Klein durch KSK-Angehörige kann weder der Bundeswehrgeneralität noch den politischen Instanzen entgangen sein. Verschweigen ist auch eine Lüge.
Verteidigungsminister zu Guttenberg ist entweder unfähig, das Ministerium zu führen, oder er hat die Abgeordneten des Bundestages bewusst getäuscht.
Es kann nicht weiter hingenommen werden, dass der Bundestag Mandate für den Einsatz der Bundeswehr ausstellt, aber darüber, was die Bundeswehr anrichtet, nicht informiert wird. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dürfen sich von der Bundesregierung nicht im Informations-Nirwana stehen lassen.
Die Aufklärung darüber, was in Kundus gelaufen ist, darf nicht erst im Untersuchungsausschuss und dazu noch hinter verschlossenen Türen stattfinden. Die Bundesregierung muss umgehend noch in der nächsten Sitzungswoche ihre Informationen vorlegen."
F.d.R. Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 11.12.2009 - 22:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 145024
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 312 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kundus - Bundesregierung lässt Bundestag im Informations-Nirwana stehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Finanztransaktionssteuer endlich umsetzen - Niebel in die Schranken weisen ...
> Anlaesslich der Einigung auf dem EU-Gipfel, den IWF die Einfuehrung einer internationalen Finanztransaktionssteuer pruefen zu lassen, erklaeren die zustaendigen Berichterstatter der Arbeitsgruppe Finanzen der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Sieling und Manfred Zoellmer: Wir begruessen die
Airbus-Verträge kündigen ...
> "Es ist inakzeptabel, dass hier wieder einmal die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für Unternehmensfehler geradestehen sollen", erklärt Inge Höger zur Ankündigung des deutschen Rüstungsstaatssekretärs Rüdiger Wolf, der Beschaffungsvertrag für den Militärtransporter A400M
Malu Dreyer: Der Gleichstellung ein Stück näher ...
- "Allein die Tatsache, dass wir bereits drei Berichte über Fortschritte bei der Umsetzung unseres Landesgesetzes vorgelegt haben, zeigt unsere Vorreiterrolle in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen." Das unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer heute anlässlich des dritte
Perm-Inferno zeigt alle Probleme russischer Bürokratie –Korruption, Inkompetenz, Abhängigkeit von Seilschaften ...
Die jüngste Brandkatastrophe in Perm hat nach Worten von Russlands Regierungschef Wladimir Putin "alle Laster der russischen Bürokratie bloßgelegt". Russische Amtsträger seien inkompetent, korrupt und verwachsen mit dem Business dort, wo es verboten sei, kritisierte der Premier am D




