Rheinische Post: Kommentar /
Viel Zeit für Schulz
= Von Gregor Mayntz
ID: 1452275
ein kämpfender SPD-Kanzlerkandidat Woche um Woche mehr Boden gut
gegen Angela Merkel. Und Gerhard Schröder hätte es um ein Haar
geschafft. "Jetzt ist Schulz", feiern nun euphorisierte SPD-Anhänger.
Das Versöhnungstreffen von CDU und CSU in München könnte darob
irritierten Unionsanhängern die Hoffnung geben: "Jetzt kommt die
Antwort auf Schulz." Doch die fällt seltsam aus. Die CSU bleibt bei
ihrer Obergrenze, die CDU bei ihrer Ablehnung. Und statt ebenfalls in
Wahlkampfmodus überzugehen, setzt die Union im Anschluss an ihr
Treffen einen Koalitionsausschuss an. Das Bemühen um Konsens mit der
SPD wird also die Botschaft der Bereitschaft zur Konfrontation mit
Schulz schon von der Terminplanung her überlagern. Das lässt auf viel
Gelassenheit schließen - und auf die Erwartung, dass Schulz sich
schon noch selbst in Widersprüche verstricken werde. Es stimmt zwar,
dass Wahlen auf den letzten Metern entschieden werden. Doch Schulz
hat eindeutig mehr Zeit als seinerzeit Schröder. Merkel sollte
gewarnt sein.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.02.2017 - 21:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1452275
Anzahl Zeichen: 1417
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 398 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Viel Zeit für Schulz
= Von Gregor Mayntz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar / Aufstand der Aufgeklärten = Von Michael Bröcker ...
Donald Trumps Einreisestopp ist von einem US-Bundesrichter als verfassungswidrig zurückgewiesen worden. Gut so. Das Dekret war diskriminierend und falsch. Blinder Aktionismus. Natürlich, in keinem Staat gilt ein Recht auf Einreise für jedermann. Auch Bill Clinton und Barack Obama haben die ille
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Trump ...
Die Regierung streitet sich mit der Justiz, an den Flughäfen in den USA und im Ausland herrscht Chaos, in den großen Städten Amerikas gehen die Menschen aus Protest gegen den Präsidenten auf die Straße. Was sich in den ersten zwei Wochen der Ära Donald Trump abgespielt hat, ist nur ein Vorge
Westfalenpost: Karneval und Flüchtlinge: Fatale Wirkung von Worten ...
Die starke Präsenz von "arabisch/nordafrikanisch aussehenden jungen Männern", wie es im Behördendeutsch heißt, hat nach den Kölner Silvesterfeierlichkeiten in der Polizei-Führung Spuren hinterlassen. Vor den närrischen Tagen will man Vorsorge treffen, dass nicht ausgerechnet die
Schwäbische Zeitung: Kommentar: Die rumänische Regierung durchschaut ...
Selbstgerecht und uneinsichtig zeigt sich Rumäniens Regierung noch im Scheitern: Das Volk habe das umstrittene Gesetz zur Lockerung der Anti-Korruptions-Regeln einfach nicht richtig verstanden, behauptete der Ministerpräsident. Das Gegenteil dürfte richtig sein: Die Rumänen sind in Massen au




