Weser-Kurier:Über Bremens Investitionen in Bildung schreibt Sara Sundermann.
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Pflichtaufgaben im Bildungsbereich in den kommenden Jahren finanziell
zu stemmen: Am Ausbau der Kita-Betreuung, auf die Eltern einen
gesetzlichen Anspruch haben, führt kein Weg vorbei. Ebenso wenig am
Ausbau der Schulen, die wie die Kitas eine steigende Kinderzahl
aufnehmen sollen. Kitas und Schulen müssen erweitert und neu gebaut
werden, und sie brauchen Personal. Allein diese absoluten Grundlagen
zu garantieren, ist mit immensen Kosten verbunden. Es wird hart für
Bildungspolitiker, darüber hinaus Gelder für eine bessere Qualität in
den Schulen zu erstreiten, selbst wenn dies an manchen Stellen
sinnvoll sein kann. Bremen hat im Vergleich zu den anderen
Stadtstaaten wenig in Bildung investiert. Gleichzeitig hat man sich
besonders hohe Ziele gesetzt: Wo andere Bundesländer zuerst nur
einzelne Schulen dafür fit machten, Förderkinder aufzunehmen, hat
Bremen die Inklusion an allen Schulen eingeführt. Und Bremen will
perspektivisch nicht offene Ganztagsschulen mit einem
Nachmittagsangebot für einige Kinder, sondern den gebundenen Ganztag
für alle. Wenig Geld und große Ziele: Dieses Dilemma wird Bremen noch
lange begleiten.
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Datum: 08.02.2017 - 21:07 Uhr
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