Rheinische Post: Arbeitgeber fordern Reform der Ruhezeiten
ID: 1461328
Arbeitszeitgesetzes verlangt. "Wir benötigen dringend flexiblere
Arbeitszeiten", sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Das
heißt nicht Mehrarbeit. An der 35-Stunden-Woche wollen wir gar nicht
rütteln. Aber wir müssen bei der Wochenarbeitszeit flexibler werden."
Die größte Klippe seien starre gesetzliche Regelungen, etwa bei den
Ruhezeiten, sagte die Präsidentin des Chemie-Arbeitgeberverbandes
BAVC, Margret Suckale, der Redaktion. "Elf Stunden müssen eingehalten
werden. Aber ist die E-Mail, die abends um elf Uhr noch schnell
geschrieben wird, eine Unterbrechung der Ruhezeit?" Deshalb sei
eine gesetzliche Klarstellung nötig. "Umgekehrt lesen wir doch auch
mal während der Arbeitszeit eine private E-Mail oder telefonieren
rasch mit der Familie", sagte sie. Kaum ein Arbeitgeber habe heute
ernsthaft etwas dagegen. "Denn Privates und Berufliches lässt sich
eben nicht immer strikt voneinander trennen." Die IG Metall hat
bereits angekündigt, die Arbeitszeit zum Thema der nächsten
Tarifrunde zu machen. Daran übte Gesamtmetall-Präsident Dulger
Kritik: "Dieses komplexe Thema verträgt keinen Druck von der Straße."
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.02.2017 - 04:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1461328
Anzahl Zeichen: 1626
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 283 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Arbeitgeber fordern Reform der Ruhezeiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Wirtschaft bezeichnet SPD-Wahlkampf als unsachlich ...
Vertreter aus dem Arbeitgeberlager haben sich kritisch über die Vorschläge von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz geäußert. Die Chefin des Chemie-Arbeitgeberverbandes BAVC, Margret Suckale, sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe): "Offenbar w
Rheinische Post: Hendricks willÜberschuss bei Klima-Zertifikaten reduzieren ...
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat vor dem Treffen des EU-Umweltrats an diesem Dienstag in Brüssel betont, den Emissionshandel nicht zulasten der europäischen Industrie ändern zu wollen. "Die immer noch viel zu großen Zertifikats-Überschüsse müssen reduziert werden, da
Rheinische Post: Ausfuhr lebender Rinder verdoppelt ...
Die Zahl der als Nutztiere lebend aus Deutschland exportierten Rinder hat sich zwischen 2013 und 2016 von damals 33.888 auf 70.808 im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Die Daten gehen aus einer Anfrage der Grünen-Fraktion an das Statistische Bundesamt hervor, wie die in Düsseldorf erschein
Rheinische Post: Arbeitgeber lehnen SPD-Plan für Ausbau der Bundesagentur für Arbeit ab ...
Die deutschen Arbeitgeber haben Pläne der SPD zum Ausbau der Bundesagentur für Arbeit (BA) in eine Weiterbildungsagentur für alle strikt abgelehnt. "Die Bundesagentur für Arbeit darf keine staatliche Zentralanstalt für Weiterbildung werden. Das wäre teure Planwirtschaft", sagte




