Rheinische Post: Kommentar: Der Eon-Chef muss liefern
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deutsche Energiekonzern hat wieder Milliardenverluste gemacht und
baut erneut Jobs ab. Einen Teil ihres Zorns kann die Belegschaft bei
Eon-Chef Teyssen lassen: Spät ist Eon auf den Ökostrom-Zug
aufgesprungen und hat Milliarden bei Abenteuern in Brasilien
verbrannt. Schuld ist auch die Politik, die mit der
planwirtschaftlichen Energiewende eine Branche zerstört. Teyssen will
einen Schlussstrich ziehen, nun muss die oft versprochene Wende
kommen: Das Eigenkapital ist dramatisch geschrumpft, ein Handwerker
würde über den Gang zum Insolvenzrichter nachdenken. Eon betont, dass
es ja nur Buchverluste seien, das operative Geschäft gut laufe.
Schöne Welt der Buchführung. Eine andere Frage ist, ob die Tochter
Uniper ohne staatlich organisierte Hilfe für Kraftwerke überleben
kann. Die Hilfen sind und bleiben falsch. Die größte Gefahr für Eon
ist es, zum Übernahmekandidaten zu werden, zumal man die Giftpille
Atomkraft los wird. Und anders als andere hat Eon keinen
Großaktionär, der vor dem Zugriff aggressiver Zerschlager schützt.
Auch deshalb wurden die Aktionäre geschont - und können sich trotz
der Verluste über Dividenden freuen. Nun muss Teyssen liefern
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Datum: 15.03.2017 - 20:25 Uhr
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