Fehlende Marktkontrolle treibt Stromkosten unnötig in die Höhe
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Fehlende Marktkontrolle treibt Stromkosten unnötig in die Höhe
"Dass Strom immer teurer wird, ist die Folge fehlender Marktkontrolle", sagt Caren Lay, nachdem Verbraucherportale auf stark wachsende Strompreise verwiesen haben. "Hauptursache für diese 'Abzocke per Steckdose' ist die der spekulative Stromhandel." Die verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
"DIE LINKE fordert eine staatliche Preisaufsicht und eine durchgreifende Behördenaufsicht über den Energiehandel. Wir setzen uns für bessere Klagemöglichkeiten für Verbraucherverbände und Marktwächter ein, die im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher die Stromkonzerne überwachen.
Ginge es nach den Rohstoffpreisen, müsste Strom gegenüber dem Vorjahr heute um ein Viertel billiger sein. Tatsächlich zahlen die Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit jeden Monat etwa 20 Euro zu viel. Hauptgrund dafür ist der Handel mit Strommengenverträgen, so genannten Derivaten. Durch die Spekulationen haben sich die Kosten der Beschaffung elektrischer Energie in den letzten vier Jahren verdoppelt."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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Datum: 18.12.2009 - 02:35 Uhr
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