RNZ: Koalition einigt sich auf Verbot von Kinderehen / Entwurf nächste Woche im Kabinett

RNZ: Koalition einigt sich auf Verbot von Kinderehen / Entwurf nächste Woche im Kabinett

ID: 1472509
(ots) - Kinderehen sollen in Deutschland automatisch
ungültig sein, wenn einer der Partner bei der Trauung jünger als 16
Jahre gewesen ist. Darauf haben sich Union und SPD verständigt. Das
lange umstrittene Gesetz soll in der kommenden Woche vom Kabinett auf
den Weg gebracht werden. Das sagte Unions-Fraktionsvize Stephan
Harbarth (CDU) der in Heidelberg erscheinenden Rhein-Neckar-Zeitung
(Dienstagausgabe). Bei 16- bis 18-Jährigen soll das Familiengericht
über eine Aufhebung entscheiden. "Zudem sollen Imame, die wiederholt
Trauungen mit unter 16-Jährigen vollziehen, leichter ausgewiesen
werden können", sagte Harbarth. Für die betroffenen Kinder soll das
nicht gelten. Die Koalition sei sich einig, "dass Mädchen aus einer
Kinderehe aufenthaltsrechtlich nicht schlechter gestellt werden
dürfen, als sie es als Verheiratete gewesen wären". SPD-Fraktionsvize
Eva Högl begrüßte die Einigung als "wichtiges Vorhaben" der
Koalition. "Wir senden ein deutliches Signal in Richtung Kindeswohl
und Schutz junger Frauen", sagte sie.



Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011

Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Deutschkurse für Flüchtlinge: Bundesrechnungshof wirft Arbeitsagentur Verschwendung vor rbb exklusiv - Schäfer-Gümbel: Keine Koalitionsaussage der SPD vor der Bundestagswahl
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.03.2017 - 04:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1472509
Anzahl Zeichen: 1360

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Heidelberg



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 282 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: Koalition einigt sich auf Verbot von Kinderehen / Entwurf nächste Woche im Kabinett"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum auslaufenden Tankrabatt ...
Ein teures Vergnügen war dieser Tankrabatt. Nach ersten Berechnungen hat er uns alle 1,6 Milliarden Euro gekostet. Zumal der "Rabatt" nicht mal überall angekommen ist. Die Ölkonzerne gaben ihn laut ifo beim Diesel nur zu 73 Prozent weiter, den Rest gönnten sich die Ölmultis selbst. D

"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum Social-Media-Verbot ...
Schwarz-Rot hat einen Lauf: Wie zuletzt die Rentenkommission, hat jetzt auch die Kommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" gleich ein ganzes Bündel an sinnvollen Maßnahmen geschnürt. Denn die Experten nehmen beim Kinderschutz die gesamte Gesellschaft in die Pflicht. E

Die "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Rentenkommission ...
Die Bundesregierung sollte die von den Experten vorformulierten Reformpunkte für die Rente umsetzen. Jeder Koalitionär hat sich an bestimmten Stellen durchsetzen können. Die Union bekommt ihren späteren Renteneintritt. Die SPD kann die Ausnahmen für Härtefälle vorzeigen. Sogar Politiker werde


Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung


Deutschkurse für Flüchtlinge: Bundesrechnungshof wirft Arbeitsagentur Verschwendung vor ...
Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesagentur für Arbeit schwere Versäumnisse im Zusammenhang mit Deutschkursen für Flüchtlinge vor. In einem dem Radioprogramm NDR Info vorliegenden 43-seitigen Prüfbericht werden erhebliche Mängel bei der Ausführung und Abrechnung der Kurse festgestellt.

Weser-Kurier:Über die Wahlbeteiligung bei der Saarlandwahl ...
Es gehen wieder mehr Menschen zur Wahl. Im Saarland stieg die Wahlbeteiligung auf annähernd 70 Prozent. Jahrelang kannte sie nur eine Richtung: nach unten. Parallel dazu wuchs die Parteienverdrossenheit. Aber nun wollen offenbar immer mehr Menschen nicht mehr kommentarlos zusehen, wie die Trumps

Westfalenpost: Endlich Klartext, Herr Schulz! / Kommentar von Miguel Sanches zur Lage nach der Saar-Wahl ...
Die Wahl im Saarland bietet den parteiinternen Kritikern von Angela Merkel keinen Raum; im Land fiel der Wechsel aus. Und doch hat sich auf Bundesebene viel verändert: der Blick auf den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, die Sicht auf rot-rot-grüne Experimente, der Glaube der Union an ihre S

Südwest Presse: Leitartikel zu den Folgerungen aus der Saar-Wahl ...
Der erste Stimmungstest im Superwahljahr 2017 ist für die CDU erstaunlich positiv ausgefallen. Annegret Kramp-Karrenbauer bleibt Ministerpräsidentin im Saarland, und Angela Merkel darf hoffen, dass ihre Union auch bei den Mai-Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen nicht chancenlos


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z