Aducanumab-Erfinder Prof. Roger Nitsch: "In der Generation unserer Kinder wird es kein Alzheime

Aducanumab-Erfinder Prof. Roger Nitsch: "In der Generation unserer Kinder wird es kein Alzheimer mehr geben"

ID: 1474833
(ots) - "Wir sind fast da, es dauert nur noch ein paar Jahre.
In der Generation unserer Kinder wird es kein Alzheimer mehr geben",
sagte Prof. Dr. Roger Nitsch bei einer Veranstaltung der
gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) im Rahmen
des Alzheimer's & Parkinson's Diseases Congress (AD/PD) am Freitag in
Wien. Prof. Nitsch ist Erfinder des hoffnungsvollen
Alzheimer-Wirkstoffs Aducanumab, der zurzeit in einer Phase-3-Studie
an einer großen Probandenzahl getestet wird. Aducanumab ist ein
Antikörper, der sich gegen die für Alzheimer charakteristischen
Plaques aus Beta-Amyloid richtet.

"Wir haben die Hoffnung, irgendwann ein Heilmittel zu finden.
Diese Hoffnung ist auch mit dem Namen Roger Nitsch verbunden", sagte
der AFI-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Lorrain.

Prof. Nitsch, der heute am Institut für Regenerative Medizin der
Universität Zürich forscht, war der erste Wissenschaftler, der eine
Projektförderung der AFI bekam. Im Jahr 1996, ein Jahr nach Gründung
der AFI, wurde das Projekt "Untersuchung von erinnerungsspezifischen
Rezeptoren" mit 150.000 DM gefördert. Prof. Nitsch, der damals am
Zentrum für Molekularbiologie der Universität Hamburg tätig war,
beschäftigte sich mit erinnerungsspezifischen Genen, die durch
Alzheimer-Medikamente beeinflusst werden. Daraus sollten effizientere
Wirkstoffe entwickelt werden. "Die Förderung der Alzheimer Forschung
Initiative war für mich der erste Grant nach meiner Rückkehr aus
Boston. Diese Förderung hat mir meine weitere Arbeit ermöglicht",
sagte Prof. Nitsch.

"Ich wurde am Anfang meiner Laufbahn von Medizinern und Forschern
ausgelacht, als ich sagte, dass ich mich für das Thema
Alzheimer-Forschung interessiere. Noch vor 30 Jahren wusste niemand,
dass Alzheimer eine richtige Krankheit ist", sagte Prof. Nitsch über


die Anfänge seiner Forschung.

Nach dem Forschungsprojekt von Prof. Nitsch konnte die AFI
insgesamt 200 weitere Forschungsaktivitäten mit über 8,4 Millionen
Euro unterstützen. Das Forschungsportfolio der AFI reicht von
zweijährigen Standard-Grants für erfahrene Forscher im Wert von
100.000 Euro über Pilot Grants für junge Forscher mit einer
Fördersumme von 40.000 Euro bis hin zu Weiterbildungsaufenthalten und
Reisekostenzuschüssen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Kostenfreies Fotomaterial: http://www.alzheimer-forschung.de/5129

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein
eingetragener gemeinnütziger Verein. Seit 1995 fördert die AFI mit
Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und
stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit
bereit. Bis heute konnte die AFI 201 Forschungsaktivitäten mit über
8,4 Millionen Euro unterstützen und 750.000 Ratgeber und Broschüren
verteilen. Interessierte und Betroffene können sich auf
www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit
informieren und Aufklärungsmaterial anfordern. Ebenso finden sich auf
der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen
Spendenmöglichkeiten. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und
Sportmoderatorin Okka Gundel.



Pressekontakt:
Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI)
Dr. Christian Leibinnes
Kreuzstr. 34
40210 Düsseldorf
0211 - 86 20 66 27
presse@alzheimer-forschung.de
www.alzheimer-forschung.de/presse

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Datum: 31.03.2017 - 15:45 Uhr
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