neues deutschland: Alfred Grosser: Frankreichs Sozialisten sind sich zu schade, zu den Menschen zu gehen
ID: 1482191
Marine Le Pen, wird nach Überzeugung von Alfred Grosser nicht die
künftige Präsidentin Frankreichs. Dies äußert der Pariser
Politologieprofessor in einem Interview mit der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Wochenendausgabe). Er
teile entsprechende Befürchtungen in Deutschland nicht. Grosser
schließt jedoch nicht aus, dass Marine Le Pen es in die nächste Runde
schafft und räumt ein: "Wenn sie 35 Prozent in der Stichwahl bekäme,
würde das Kapital flüchten. Ich sehe aber keinen Grund für
Unkenrufe." Sein Favorit ist Emmanuel Macron.
Das Erstarken der FN und deren hohen Umfragewerte erklärt Grosser
aus "der großen Unzufriedenheit mit der Politik, die es in fast allen
europäischen Staaten gibt, und einer Praxis, die früher den
Kommunisten eigen war: Man geht zu den Menschen, scheut nicht davor
zurück, im Hinterhof mehrere Treppen hoch zu steigen und auch die
alten Leuten aufzusuchen, um sie zu überzeugen. Dafür sind sich
unsere Sozialisten, die sich für eine Partei der Intellektuellen
halten, zu schade."
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.04.2017 - 12:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1482191
Anzahl Zeichen: 1437
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 297 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Alfred Grosser: Frankreichs Sozialisten sind sich zu schade, zu den Menschen zu gehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Taiwans Spitzentechnologie auf der Hannover Messe 2017 (FOTO) ...
Taiwans Hightech-Industrie gilt als das Powerhouse Asiens. Taiwan ist Vorreiter bei der Entwicklung und Produktion von e-Autos, Cloud Computing und dem Internet der Dinge sowie größter Lieferant von Schlüsselkomponenten für die weltweite IT-Branche. Die führenden taiwanesischen Indus
Rheinische Post: Kommentar / Venezuela am Abgrund = Von Matthias Beermann ...
Venezuela am Abgrund Von Matthias Beermann Venezuela ist das Land mit den größten Ölreserven der Welt, aber an den Tankstellen gibt es kein Benzin mehr. Und nicht nur das: Es mangelt an allem, an Lebensmitteln, an Medikamenten, sogar an Trinkwasser. Nur an Durchhalteparolen mangelt es nic
neues deutschland: Kommentar zur Abkehr der USA vom Iran-Atomabkommen: Auf Kurs zum Vertragsbruch ...
Die Atomübereinkunft der Großmächte mit Iran gilt als bedeutendster Erfolg multilateralen diplomatischen Wirkens des noch jungen Jahrtausends. Dauerten die Gespräche auch über zehn Jahre - am Ende gab es 2015 ein Abkommen, welches, abgesehen von Israel und Saudi-Arabien, von allen relevanten
Landeszeitung Lüneburg: Türkei nun Teil des Nahen Ostens - Erlangung der Macht durch muslimische Volksmassen führte zu mehr Autokratie statt zu Demokratie - sagt Türkei-Experte Dr. Günter Seufer ...
Der Westen erhob die Türkei lange zur Brücke zwischen Orient und Okzident und zwischen Demokratie und Islam. Hat Erdogans Referendum diese Brücke endgültig eingerissen? Dr. Günter Seufert: Das würde ich so nicht sagen. Schließlich ist die Türkei NATO-Mitglied, kämpft zusammen mit den




