Heilbronner Stimme: Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz zum Anschlag auf das BVB-Team: Solche Taten sind durch börsenrechtlich schärfere Regeln nicht zu verhindern - Insgesamt mehr Kursmanipulationen
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Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), beklagt eine Zunahme
von Kursmanipulationen an den Börsen. Bezüglich des Anschlag auf den
Teambus von Borussia Dortmund sagte er der "Heilbronner Stimme"
(Dienstagausgabe): "Leider müssen wir in den letzten Jahren erkennen,
dass die Beeinflussung und auch Manipulation von Kursen - nach
unserer Wertung - immer öfter auftreten. Allerdings und zum Glück
nicht in Kombination mit so schrecklichen Straftaten wie in dem
aktuellen Fall. Bisher ging es allein um die Verbreitung von
Gerüchten oder tendenziösen Analysen, um damit den Kurs in die
gewünschte Richtung zu bringen."
Die Kontrollmechanismen seien in den letzten Jahren deutlich
ausgeweitet und erheblich engmaschiger geworden, erklärte Tüngler
weiter. "Gerade diese Regeln haben es nun ja auch vermocht, den Täter
ausfindig und dingfest zu machen, was eine erhebliche
Präventionswirkung haben sollte."
Zur Frage, ob es schärfere Regeln brauchte, sagte Tüngler: "Hier
braucht es aber keiner neuen Regeln, sondern vielmehr einer
konsequenteren Verfolgung und Anwendung der einschlägigen und
vorhandenen Vorschriften."
Tüngler: "Allerdings müssen wir uns auch darüber im Klaren sein,
dass selbst für den Fall, dass die börsenrechtlichen Regeln noch
feinmaschiger ausgestaltet werden, wir derart widerliche und
erschreckende Straftaten, die bereits gemäß Strafgesetzbuch mit der
Höchststrafe bewährt sind, wohl nicht werden verhindern können."
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Datum: 24.04.2017 - 18:02 Uhr
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