RNZ: "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur FDP
ID: 1485456
So sieht sich die FDP offenbar selbst. Das gute Ergebnis Christian
Lindners beim Parteitag scheint das zu bestätigen. Doch betrachtet
man die Liberalen genauer, muss man feststellen: Sie bieten vor allem
Wahlkampf - und wenig Neues. Vier Jahre war die FDP in der
Außerparlamentarischen Opposition, aber sie hat sich in dieser Zeit
weder inhaltlich noch personell erneuert. Getragen wird die neue
Euphorie vor allem von Lindner selbst - einer Art Martin Schulz der
Liberalen. Sicher: Lindner ist ein versierter und zäher Wahlkämpfer.
Aber im Kern hat er nur wenig zu bieten: viel pointierte Kritik an
Linken wie Konservativen, etwas Digitalisierung - nicht gerade das
drängendste Problem -, den alten Wahlkampfschlager Steuersenkungen
und eine irritierende Prise Nationalismus, wenn es um das Singen der
Nationalhymne geht. Zudem steht Lindner vor einem Dilemma: Nach der
Wahl wird er wohl entweder mit SPD und Grünen koalieren und dabei
einige Zugeständnisse machen müssen - oder er geht in die Opposition.
Und das ist auch das Problem der FDP. Nach der verpassten Erneuerung
fehlt es ihr an einem klaren Ziel und inhaltlicher Substanz. Im
Wahlkampf aber werden ein charismatischer Anführer und das Schimpfen
auf die Anderen alleine nicht ausreichen.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.04.2017 - 19:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1485456
Anzahl Zeichen: 1657
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 284 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur FDP"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Schwarz-Rot hat einen Lauf: Wie zuletzt die Rentenkommission, hat jetzt auch die Kommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" gleich ein ganzes Bündel an sinnvollen Maßnahmen geschnürt. Denn die Experten nehmen beim Kinderschutz die gesamte Gesellschaft in die Pflicht. E
Die "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Rentenkommission ...
Die Bundesregierung sollte die von den Experten vorformulierten Reformpunkte für die Rente umsetzen. Jeder Koalitionär hat sich an bestimmten Stellen durchsetzen können. Die Union bekommt ihren späteren Renteneintritt. Die SPD kann die Ausnahmen für Härtefälle vorzeigen. Sogar Politiker werde
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zu den Rücktrittsgerüchten um Starmer ...
Es könnte gerade so gut für Labour laufen. Bei den letzten Wahlen verschafften die vom Brexit gebeutelten Briten der Partei eine historische Mehrheit. Doch anstatt diese zu nutzen und das Land aktiv zu gestalten, fällt Starmers Regierung vor allem durch parteiinterne Rangeleien und Skandale auf.
Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Terrorverdacht/Bundeswehr ...
Der bayerische Innenminister Herrmann fordert eine Überprüfung von Asylbescheiden. Was war noch mal die Nachricht? Ein Oberleutnant der Bundeswehr plante offenbar aus rechtsradikalen Motiven einen Anschlag. Vieles weist darauf hin, dass er sich als Asylbewerber tarnte, um das Attentat Geflüch
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zu FDP/Parteitag ...
Christian Lindner tritt an, die "Leiche FDP" zu reanimieren und an den Regierungstisch zu setzen. Bei den Wählern kommt der Stimmenfänger mit seiner geschliffenen Sprache, mit griffigen Slogans und geschickter PR-Strategie an. In NRW, das am 14. Mai wählt, führt der "german Mutm
Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump ...
Trump bestätigt fast jedes Vorurteil gegen Politiker: er ist skrupellos, sprunghaft, von seinem Ego getrieben - und unglaublich ignorant. Er hat sich bis zum Amtsantritt nach eigenem Bekunden nicht mit der Nato beschäftigt, sie aber für obsolet erklärt. Die Komplexität des Gesundheitswesens
Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Hall of Fame und Täve Schur ...
Die Debatte um Täve Schur hat vor Augen geführt, wie problematisch die Aufarbeitung der Vergangenheit noch immer ist. Ist es nicht heuchlerisch zu erwarten, dass ein Sportler ein System verteufelt, das ihn groß gemacht hat? Umgekehrt: Ist es nicht selbstverständlich einzuräumen, dass dieses




