Weser-Kurier:Über Diesel-Fahrverbote schreibt Philipp Jaklin:
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verfestigt sich beim Blick auf den aktuellen Automarkt. Um acht
Prozent ist die Zahl neu zugelassener Selbstzünder seit Jahresbeginn
zurückgegangen. Der Antrieb hat einen erheblichen Ansehensverlust
erlitten, verschuldet von Herstellern und der Politik. Autofahrer
sind verunsichert durch die Diskussion über Fahrverbote in
Innenstädten. Nun ist Hamburg vorangeprescht, zwei
Hauptverkehrsstraßen sind künftig für ältere Dieselfahrzeuge tabu. In
der Sache ist an der Entscheidung wenig auszusetzen. Es handelt sich
um partielle Verbote an neuralgischen Punkten der Stadt, an denen
tatsächlich Grenzwerte immer wieder überschritten werden. Staunen
darf man über den Wortbruch von SPD-Bürgermeister Olaf Scholz, der
Fahrverbote für Dieselautos einst ausschloss. Diese waghalsige
Kehrtwende ist ein Beispiel dafür, wie ungeschickt Politik oft agiert
im Umgang mit einem fraglos heiklen Thema. Das schafft zusätzliche
Verunsicherung, wo schnellstmöglich Klarheit herrschen sollte -
darüber, wo Autos mit Dieselmotor künftig noch unterwegs sein dürfen.
Verkehrs- wie Luftreinhaltepläne müssen auf den Tisch. Das gilt auch
für Bremen.
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Datum: 03.05.2017 - 22:25 Uhr
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