Westfalenpost: Jens Helmecke zu den Kosten der Energiewende
ID: 1488728
Zeit vergehen. Und so war es ja auch. Die Kosten der Energiewende
laufen aus dem Ruder, klar. Um im Bild zu bleiben: Im Kern geht es
darum, wer an den Riemen sitzt und schwitzt. Eigentlich müssten wir
alle diese Aufgabe übernehmen. Über Schlagzahl und Systematik aber
muss neu gestritten werden. Die derzeitige Regelung, die Kosten über
Umlagen auf die Stromverbraucher abzuwälzen, gerät an ihre Grenzen.
Eine Reihe von Unternehmen wird von Stromzusatzkosten entlastet.
Aber: Die EEG-Befreiung wird zum einen von der EU als Subvention
kritisch betrachtet, zum anderen sorgt sie unter Umständen bei
Befreiten für Fehlanreize, weil Firmen an der Berechnungsgrenze nicht
in Effizienz und/oder Personal investieren. Und sie sorgt für
Wettbewerbsverzerrung. Ob die von der Wirtschaft vorgeschlagene
Lösung, die Kosten der Energiewende statt über EEG-, KWK-,
Offshore-Umlage und Co. komplett aus dem Bundeshaushalt zu
finanzieren, der Weisheit letzter Schluss ist, ist zwar gar nicht
sicher. Ganz sicher ist dagegen, dass das heutige System nicht ans
Ziel führen wird. Ein Kapitel im kommenden Koalitionsvertrag im Bund
muss zwingend die Finanzierung der Energiewende neu beschreiben.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.05.2017 - 21:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1488728
Anzahl Zeichen: 1564
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 444 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Jens Helmecke zu den Kosten der Energiewende"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Weser-Kurier: Kommentar von Joerg Helge Wagnerüber Linke in der EU ...
Allen gemein ist, dass sie nahezu jede Einflussnahme der EU ablehnen. Gleichzeitig müsse die EU aber "solidarischer" und "sozialer" werden. Kurz: Man will Kohle ohne Kontrolle sehen. In der Kommission kümmert man sich dann bevorzugt um die Klimapolitik, den Umgang mit Flüch
Neue Westfälische (Bielefeld): Wahlergebnis im Norden bereitet Schulz-SPD Sorgen Aufholjagd beginnt Thomas Seim ...
Schleswig-Holstein darf als ein Land mit eher konservativ ausgerichteter Wählerschaft gelten. Das war immer schon so und hatte nur durch besondere Qualifikationen charakterlich starker Bewerber ums Ministerpräsidentenamt zu SPD-Erfolgen geführt. Die Wahl vom Sonntag hat die aktuellen Schwäch
Rheinische Post: Kommentar / Der vage Herr Schulz = Von Antje Höning ...
Mit Spannung hat die Wirtschaft auf die Grundsatz-Rede von Martin Schulz gewartet. Oberflächlich hört sie sich gut an: Er will auf unerfüllbare Sozialversprechen verzichten, lobt Europa, beruft sich auf Erhard und Schröder. Doch was die Rhetorik nicht verdecken kann: Vom Wirtschaftswunder-Mi
Schwäbische Zeitung: Feindbilder helfen nicht weiter - Kommentar zu Koalitionen ...
Vor lauter Interesse für CDU und SPD, ihre Schlappen und Siege, wird die wohl wichtigste Lehre von Kiel übersehen: Alte Lager lösen sich auf. Die Gewissheit, dass es nur Rot-Grün, Schwarz-Gelb, die Große Koalition oder neuerdings auch Schwarz-Grün gibt, schwindet. Es zeichnet sich ab, dass




