Heilbronner Stimme: Pfullendorf: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Soldaten umfassen "mehrere 100 Seiten".
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Ermittlungen zu den sadistischen "Aufnahmeritualen" in der
Pfullendorfer Staufen-Kaserne vorerst abgeschlossen. Bei allen sieben
Beschuldigten handelt sich um Soldaten mit Mannschaftsdienstgraden.
Den Soldaten werden Körperverletzung, Nötigung und Freiheitsberaubung
vorgeworfen. "Die Akten umfassen mehrere hundert Seiten", sagte ein
Sprecher der Staatsanwaltschaft Hechingen der "Heilbronner Stimme"
(Mittwoch). "Diese werden nun den beteiligten Rechtsanwälten zur
Einsicht und möglichen Stellungnahme übermittelt."
Im Januar 2017 hatten Soldaten der Kaserne in Pfullendorf
(Baden-Württemberg) von demütigenden Aufnahmeritualen berichtet.
Zudem sollen Ausbilder untergebene Soldatinnen zum Tanz an der Stange
gezwungen und sie im Intimbereich abgetastet haben.
Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hatte die Vorgänge als
"abstoßend" und "widerwärtig" eingestuft und Aufklärung "in aller
Härte" angekündigt.
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Datum: 09.05.2017 - 15:25 Uhr
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