Rheinische Post: Innenminister wollen gegen Gefahren aus dem Internet der Dinge vorgehen
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Gefahren, die von internetfähigen, aber ungesicherten Puppen,
Kühlschränken und Waschmaschinen ausgehen, und wollen dem mit
Sicherheitszertifikaten und einer Herstellerhaftung begegnen. "Es ist
bislang erkennbar, dass bei der Entwicklung von
Internet-der-Dinge-Geräten nicht ausreichend auf IT-Sicherheit
geachtet wird", heißt es nach einem Bericht der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) in einem ihr
vorliegenden Beschlusspapier für die nächste Innenministerkonferenz
(IMK). "Schlecht entwickelte, unsicher konfigurierte und kaum
gewartete und nicht upgedatete Geräte bieten Cyber-Angreifern
Angriffsflächen und weitreichende Möglichkeiten, Informationen
auszuspähen, Geschäfts- und Verwaltungsprozesse zu sabotieren oder
sich anderweitig auf Kosten Dritter kriminell zu gerieren", lautet
die Bedrohungsanalyse für die IMK.
Auf Initiative von Niedersachsen soll sich die IMK Mitte Juni in
Dresden damit beschäftigen, dass sich die Bedrohungslage mit der
steigenden Zahl anfälliger Geräte ständig erhöht. "Dieser
Herausforderung kann nur durch allgemeine Sicherheitsstandards für
mit dem Internet verbundene Geräte begegnet werden", heißt es in dem
Beschlusspapier. Ein Gütesiegel für IT-Sicherheit sei sinnvoll und
müsse von verbindlichen Regelungen auf europäischer Ebene begleitet
werden. Es komme auch eine Produkthaftung für die Hersteller dieser
Geräte in Betracht. Bundesinnenminister Thomas de Maizière soll
aufgefordert werden, entsprechend tätig zu werden.
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Datum: 23.05.2017 - 00:00 Uhr
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