Mittelbayerische Zeitung: Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) zu Donald Trump:
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Versuch, neben dem FBI-Direktor auch seinen neuen Nationalen
Geheimdienstdirektor und den Chef des Spionagedienstes NSA in der
Russland-Affäre zu beeinflussen, entspricht einem Muster. Der
Präsident missbraucht sein Amt, die unabhängigen Ermittlungen der
Justiz zu behindern. Dan Coats und Mike Rogers haben sich genauso
professionell verhalten wie vorher schon James Comey. Sie wiesen den
Manipulationsversuch des bedrängten Präsidenten zurück. Kaum zu
glauben, dass drei reputable Chefs amerikanischer Sicherheitsbehörden
rein zufällig vergleichbare Erfahrungen mit Trump machten. Trump kann
vor seinen Problemen nicht davonlaufen. Sein größtes Problem heißt
zurzeit Michael Flynn. Sein ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater,
der so kurz wie kein anderer dieses Amt bekleidete, bevor er wegen
seiner Tätigkeit für die türkische und russische Regierung gehen
musste, bereitet Trump massive Kopfzerbrechen. Dass Flynn sich nun
weigert, mit den Untersuchungsausschüssen im Kongress zu kooperieren,
legt eine Vermutung dringend nahe. Wo Rauch ist, da ist auch Feuer.
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Datum: 23.05.2017 - 20:46 Uhr
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