Westfalenpost: Kommentar zum Urlaubsgeld

Westfalenpost: Kommentar zum Urlaubsgeld

ID: 1497060
(ots) - Männer bekommen öfter Urlaubsgeld als Frauen,
Industriebeschäftigte häufiger als Dienstleister, Mitarbeiter in
großen Betrieben öfter als solche in kleinen. Arbeiten die einen mehr
als die anderen? Hat man in manchen Branchen mehr Erholungsbedarf als
in anderen? Natürlich nicht. Die Bemessung von Lohn und Gehalt folgt
nicht dem Grundsatz der Gerechtigkeit. Bezahlung ist vor allem eine
Machtfrage. Nicht alle leisten gleich viel. Auch nicht im gleichen
Job. Manchmal braucht man eine lange Ausbildung, manchmal ein
besonderes Talent und manchmal trägt man große Verantwortung.
Unterschiede sind richtig. Die Frage ist, wie groß sie sein sollen.
Ist es okay, wenn der Vorstandschef 1000 Mal so viel verdient wie der
Pförtner? Reicht das Hundertfache? Das wird gerne diskutiert.
Wichtiger ist: Hat der Pförtner genug zum Leben? Die Jobs, in denen
man eine ruhige Kugel schieben kann, sind selten geworden. Es gibt
hart arbeitende Menschen, die sich auch mit Urlaubs- und
Weihnachtsgeld keine Ferienreise leisten können. Es ist ja auch nicht
entscheidend, wie sich Löhne und Gehälter auf Sonderzahlungen,
Extra-Zulagen, Spezial-Vergünstigungen und reguläre
Monatsüberweisungen verteilen. Das Jahreseinkommen zählt. Und das ist
(im Durchschnitt) höher bei einer guten Ausbildung und bei einem
hohen Grad gewerkschaftlicher Organisation. Darauf sollte jeder
Einzelne achten. Und es ist (im Durchschnitt) schlechter, wenn man
sich um Menschen kümmert statt um Dinge oder virtuelle Sachen. Das
sollten wir gemeinsam ändern. Und ganz generell: Angesichts des für
die deutsche Wirtschaft viel zu niedrigen Eurokurses sind ordentliche
Lohnsteigerungen nicht nur möglich, sondern auch fair gegenüber
Resteuropa.



Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz:Öl im Feuer / Kommentar zu Katar / Von Reinhard Breidenbach Rheinische Post: Kommentar: Familienkrach am Golf
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.06.2017 - 20:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1497060
Anzahl Zeichen: 2087

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 464 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zum Urlaubsgeld"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Allg. Zeitung Mainz:Öl im Feuer / Kommentar zu Katar / Von Reinhard Breidenbach ...
Und wenn die Fußball-WM 2022 tatsächlich nicht in Katar stattfände? Darüber zerbrechen sich nun hohe Herren bei der Fifa und auch beim DFB den Kopf. Wenn das die einzige Eskalation bleibt, die aus der akuten politischen Zuspitzung hervorgeht, dann ist das ein Segen. Überhaupt wäre es ein S

Mitteldeutsche Zeitung: zur Mietenentwicklung ...
Angemessenes Wohnen ist für große Bevölkerungsgruppen kaum noch bezahlbar, insbesondere in Groß- und Universitätsstädten. Die Mieten klettern weiter, die Bautätigkeit bleibt hinter dem Bedarf zurück. Der Versuch der Koalition, per Gesetz den Anstieg der Mieten zu bremsen, schlug fehl. Da

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katar ...
Vieles am Golf wird davon abhängen, wie sich die USA Wochen zu der Eskalation verhalten, die in Katar ihre größte Militärbasis im Nahen Osten betreiben. Aufschlussreiches aus Washington war bisher nicht zu hören, auch Europa schwieg ratlos, während sich die Fronten am Golf verhärten. Saud

Mittelbayerische Zeitung: Mittelbayerische Zeitung (Regensburg), Kommentar zum Abzug deutscher Soldaten aus der Nato-Basis in Incirlik. Autor: Reinhard Zweigler ...
Wenn die Bundesregierung heute den Abzug der deutschen Aufklärungs-Tornados aus Incirlik beschließt, dann ist dies das lange erwartete klare Zeichen an Ankara. Berlin darf sich in der Frage des Besuchs von Abgeordneten bei Soldaten der Bundeswehr nicht vom Gutdünken der türkischen Regierung a


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z