Rheinische Post: Kommentar: Familienkrach am Golf
ID: 1497062
es dort viel Öl und entsprechend viel Reichtum gibt. Und dann bald
auch eine Fußball-WM, die im Winter stattfinden muss, weil es sonst
zu heiß ist. Das Golf-Scheichtum versucht, sich mit glitzernden
Bauten, prestigeträchtigen Sport-Events und Bildern von Traumstränden
ein modernes Image zu verschaffen. Aber davon darf man sich nicht
blenden lassen: All dies ist kein Beleg für Aufgeklärtheit oder
gemeinsame Werte mit dem Westen. Katar ist ein steinreicher,
islamisch-konservativer und undemokratischer Staat, dessen Führung
gerne mit religiösen Extremisten liebäugelt. Nur: Das sind die Saudis
und Emiratis, die jetzt über Katar herfallen, auch. Es gibt in diesem
Familienkrach keine klare Rollenverteilung in Gut und Böse. Und der
Streit wurde auch nicht von Donald Trump ausgelöst, er schwelt schon
lange. Katar ist den anderen Golfstaaten zu aufmüpfig und gilt als zu
konziliant gegenüber dem Iran. Die Drohgebärden seiner Nachbarn
belegen vor allem, dass der Konflikt mit Teheran sich gefährlich
zuspitzt. Der Region droht ein neuer Krieg.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.06.2017 - 20:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1497062
Anzahl Zeichen: 1449
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 388 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Familienkrach am Golf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Die Baunebenkosten müssen sinken ...
Für das soziale Gefüge von Stadtteilen kann das nicht gesund sein: Da werden in Großstädten wie Düsseldorf Neubauwohnungen für mehr als 10.000 Euro je Quadratmeter verkauft, die Toplagen nicht einmal berücksichtigt. Eine Rentnerwohnung mit 70 Quadratmetern für 700.000 Euro? Wer soll das k
Rheinische Post: Kommentar: Abgerechnet wird zuletzt ...
Bislang sind Armin Laschet (CDU) und Christian Lindner (FDP) sich bei ihren Koalitionsverhandlungen in fast allen Punkten einig: NRW soll mehr Polizei, mehr Lehrer, mehr Geld für schnellere Baustellen und Hochschulen, schnelleres Internet und besser ausgestattete Schulen bekommen. Zugleich soll
Westfalenpost: Kommentar zum Urlaubsgeld ...
Männer bekommen öfter Urlaubsgeld als Frauen, Industriebeschäftigte häufiger als Dienstleister, Mitarbeiter in großen Betrieben öfter als solche in kleinen. Arbeiten die einen mehr als die anderen? Hat man in manchen Branchen mehr Erholungsbedarf als in anderen? Natürlich nicht. Die Bemessu
Allg. Zeitung Mainz:Öl im Feuer / Kommentar zu Katar / Von Reinhard Breidenbach ...
Und wenn die Fußball-WM 2022 tatsächlich nicht in Katar stattfände? Darüber zerbrechen sich nun hohe Herren bei der Fifa und auch beim DFB den Kopf. Wenn das die einzige Eskalation bleibt, die aus der akuten politischen Zuspitzung hervorgeht, dann ist das ein Segen. Überhaupt wäre es ein S




