RNZ: Heraeus: Deutsche Wirtschaft will in Afrika investieren / Korruption ist das Hemmnis Nummer Eins / Duales Berufsbildungssystem aufbauen
ID: 1499037
Jürgen Heraeus, hat die G20-Staaten zum verstärkten Einsatz gegen
Korruption in Afrika aufgerufen. "Die Korruption ist in Afrika
unverändert das Investitionshemmnis Nummer Eins", sagte Heraeus
anlässlich des G20-Afrika-Gipfels ins Berlin. "Kein Privatinvestor
kann sich sicher sein, dass das Geld auch dort ankommt, wo es
benötigt wird", so Heraeus im Interview mit der
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg, Dienstagausgabe).
Deutsche Firmen wollten in Afrika investieren, sagte Heraeus,
ehemaliger Geschäftsführer und heute Aufsichtsratschef des
gleichnamigen Technologiekonzerns. "Wir wollen und werden einen
Beitrag leisten", sagte er. "Aber die deutsche Industrie wird erst
dann in großem Maße in Afrika investieren können, wenn sie sicher
sein kann, nicht wegen Korruptionsvorwürfen in Schwierigkeiten zu
geraten."
Heraeus zufolge soll in einigen Ländern des Kontinents das
deutsche System der dualen Berufsausbildung eingeführt werden. "Wir
brauchen Projekte, die vor Ort Perspektiven schaffen", sagte er.
"Sonst werden sich noch mehr Menschen aus Afrika zu uns auf den Weg
machen." Bis der Migrationsdruck auf Deutschland nachlasse, werde
aber noch viel Zeit vergehen. "Wir müssen da in Zeiträumen von fünf
bis zehn Jahren denken."
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.06.2017 - 20:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1499037
Anzahl Zeichen: 1692
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 447 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: Heraeus: Deutsche Wirtschaft will in Afrika investieren / Korruption ist das Hemmnis Nummer Eins / Duales Berufsbildungssystem aufbauen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nicht perfekt, aber ein Anfang: So könnte man den Mittelabfluss beim 500-Milliarden-Sondervermögen zusammenfassen. Die Annahme, sämtliche 37,2 Milliarden Euro, die für 2025 zur Vergabe angedacht waren, könnten sofort in Infrastrukturprojekte laufen, war naiv. Zu komplex sind Anträge, Bewilligu
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur FDP ...
"Denn Kubicki und sein Generalsekretär Martin Hagen haben zuletzt keinen Zweifel daran gelassen, wohin sie die FDP führen wollen: deutlich weiter nach rechts. (...) Dass diese Strategie zum Erfolg führt, ist mehr als fraglich. Vermutlich sorgt sie eher für eine Spaltung der Partei - denn es
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Investitionspflicht für Medienanbietern ...
Deutschland ist für Netflix, Disney und Co. ein lukrativer Markt. Dass solche Streamingriesen nun auch einen Teil ihres Umsatzes hier investieren sollen, ist nur folgerichtig. Zu attraktiv sind aggressive Steueranreize und Produktionsrabatte in Ländern wie Ungarn. Die vom Bundeskabinett beschlosse
Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung
Schwäbische Zeitung: Weite Wege für bessere Medizin - Ein Leitartikel zur Klinikversorgung ...
Das Gejammer über den Zustand des deutschen Gesundheitssystems ist vielstimmig und nicht zu überhören. Tatsächlich gibt es viele offenen Fragen. Trotz der zum Teil berechtigten Kritik bleibt das deutsche Gesundheitssystem dennoch ein leistungsfähiges. Das lohnt sich festzuhalten. Ärzte und
Allg. Zeitung Mainz: Darling / Kommentar zu Frankreich / Von Reinhard Breidenbach ...
Frankreich liegt Macron zu Füßen. Er hat das Land vor der Rechtsradikalen Marine Le Pen bewahrt und die Herrschaft der Unbedarften - Hollande - und Unwürdigen - Fillon - beendet. Er ist jung, sieht gut aus, hat eine sympathische Frau, zudem auch noch, völlig gegen den Trend, deutlich älter
Weser-Kurier: Das Verhältnis zwischen Kanada und den USA kommentiert Gerd Braune ...
Kanada befand sich in der komfortablen Lage, dass die USA schon aus eigenem Interesse ihren Schutzschild auch über Kanada ausbreiteten. Nun macht sich die Überzeugung breit, dass man sich nicht allein darauf verlassen kann. Kanada will stärker mit gleichgesinnten Ländern zusammenarbeiten. Di
KN: Forscher warnt: Der Dorsch stirbt in der Ostsee aus ...
Der Klimawandel wird für die heimischen Fischarten in der Ostsee zur Bedrohung. Flunder, Kabeljau oder Dorsch zählen "ganz klar zu den Verlierern", erklärte der Kieler Meeresökologe Prof. Thorsten Reusch in einem Interview mit den "Kieler Nachrichten" (Dienstagausgabe). D




