Kölner Stadt-Anzeiger: Maas warnt vor Generalverdacht gegen Muslime - Minister rügt Absage der Ditib an muslimischen Friedensmarsch
ID: 1500679
des Friedensmarschs am Samstag in Köln vor einem "Generalverdacht"
gegen Muslime gewarnt. "Die Grenzen verlaufen bei uns nicht zwischen
Muslimen und Nicht-Muslimen, nicht einmal zwischen Gläubigen und
Nicht-Gläubigen. Wir ziehen unsere Grenze zwischen extremistischen
Mördern und den rechtstreuen Menschen unserer freiheitlichen
demokratischen Gesellschaft", schrieb Maas in einem Gastbeitrag für
den "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Für diesen Samstag
haben Muslime zu einer Demonstration in Köln gegen Terror und Gewalt
aufgerufen, zu der 10.000 Teilnehmer erwartet werden. Der
türkisch-islamische Verband Ditib lehnte eine Beteiligung ab.
Maas sieht die muslimischen Verbände "selbstverständlich in einer
besonderen Verantwortung, extremistische Strömungen in den Moscheen
bereits im Keim zu ersticken". Moscheen dürften kein Ort der
Radikalisierung sein. Es sei Aufgabe der gesamten Zivilgesellschaft,
sich von Terror zu distanzieren. "Das scheint leider der Islamverband
Ditib nicht verstanden zu haben. Der Verband isoliert sich mit seiner
Absage immer mehr und darf sich nicht wundern, wenn er so den Gegnern
des Islam neue Argumente liefert." In muslimischen Gemeinden dürfe
auch kein Platz für Antisemitismus sein, mahnte Maas. "Juden sollen
nie wieder Angst haben müssen, sich in Deutschland als Juden erkennen
zu geben." Und auch die sexuelle Orientierung dürfe für niemanden ein
Grund zur Benachteiligung sein - auch nicht innerhalb der
katholischen Kirche.
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149
Original-Content von: K?lner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.06.2017 - 01:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1500679
Anzahl Zeichen: 1926
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Köln
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 478 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kölner Stadt-Anzeiger: Maas warnt vor Generalverdacht gegen Muslime - Minister rügt Absage der Ditib an muslimischen Friedensmarsch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kölner Stadt-Anzeiger (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen steuern im Herbst auf einen historischen Personalhöchststand zu. Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagsausgabe) zur aktuellen Prognose für die Belastungsbezogene Kräfteverteilung (BKV) werden den Behörden zum 1. Oktober
SPD-Spitzenkandidat Ott: Besuch des Kölner Doms soll für NRW-Bürger an Samstagen kostenlos bleiben ...
Düsseldorf. Der Besuch des Kölner Doms soll für die Bürger aus NRW an Samstagen kostenlos bleiben - das fordert Jochen Ott, Chef der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Der Politiker hat einen Brief an den Kölner Dompropst Guido Assmann geschrieben, über den der "Kölner Stadt-Anzeiger
SPD-Spitzenkandidat Ott: Besuch des Kölner Doms soll für NRW-Bürger an Samstagen kostenlos bleiben ...
Düsseldorf. Der Besuch des Kölner Doms soll für die Bürger aus NRW an Samstagen kostenlos bleiben - das fordert Jochen Ott, Chef der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Der Politiker hat einen Brief an den Kölner Dompropst Guido Assmann geschrieben, über den der "Kölner Stadt-Anzeiger
Weitere Mitteilungen von Kölner Stadt-Anzeiger
Rheinische Post: De Maizière kritisiert Ditib für Absage an Friedensmarsch ...
Unmittelbar vor dem heute in Köln geplanten Friedensmarsch von Muslimen gegen islamistischen Terror hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Absage des deutsch-türkischen Islamverbands Ditib kritisiert. "Teilnehmen wäre besser gewesen als abseits stehen", sagte de Maizi
Rheinische Post: Knapp jeder vierte Arbeitnehmer erhält Niedriglohn ...
Der Anteil der Arbeitnehmer, die in Deutschland einen Niedriglohn beziehen, ist im europäischen Vergleich hoch: So verdienen 22,5 Prozent der Beschäftigten weniger als 10,50 Euro pro Stunde und liegen damit unterhalb der Niedriglohnschwelle. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf A
Rheinische Post: Chef der Wirtschaftsweisen verlangt weitere Reformen von Athen ...
Nach dem Kompromiss zwischen der Eurogruppe und dem Internationalen Währungsfonds für weitere Griechenland-Hilfen hat der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, weitere Reformen von Athen verlangt. "Die europäischen Kreditgeber haben sich sehr weitgehend zu künftigen Schuldenerlei
Rheinische Post: Stamp soll Integrationsminister und Vize-Ministerpräsident werden, Pinkwart übernimmt Wirtschaft ...
Der bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP in NRW, Joachim Stamp, soll in der schwarz-gelben Landesregierung das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten übernehmen. Der 46-jährige Politikwissenschaftler aus Bonn soll das neu zugeschnittene Ressort Integration, Jugend, K




