Mitteldeutsche Zeitung: zu Friedensmarsch/Köln
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Verweigerungshaltung das Motto der Veranstaltung ins Gegenteil
verkehrt. Hätte der von Ankara gesteuerte größte Islamverband
wenigstens geschwiegen. Aber nein. Er hat sich explizit gegen den
Friedensmarsch gestellt, muslimische Anti-Terror-Demos als
Stigmatisierung bezeichnet. Die Bezeichnung islamistischer
Terrorismus diffamiert keine Muslime. Den Teilnehmern ging es darum,
dass die muslimische Zivilgesellschaft ein Zeichen gegen den
Missbrauch ihrer Religion setzt. Immerhin: Die wenigen
Demonstranten, die nach Köln gekommen sind, haben das aus freien
Stücken getan, nicht stramm durchorganisiert wie jene 40 000, die im
Juli 2016 nach dem Putschversuch in der Türkei für Staatschef
Erdogan in Köln auf die Straße gingen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 18.06.2017 - 18:43 Uhr
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