Rupprecht/Kaufmann: 3,5 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung bis 2025
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Am heutigen Donnerstag beriet der Deutsche Bundestag über den
Stand von Forschung, Innovation und technologischer
Leistungsfähigkeit in Deutschland. Hierzu erklären der bildungs- und
forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen
Bundestag, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter,
Stefan Kaufmann:
Albert Rupprecht: "Die Bilanz unserer Forschungs- und
Innovationspolitik seit 2005 ist exzellent. Es sind sehr gute Jahre
für den Innovations- und Forschungsstandort. Das bestätigen uns die
OECD und die Expertenkommission Forschung und Innovation. Heute
gehört Deutschland zu den weltweiten Innovationsführern. Auch dank
der Hightech-Strategie liefert die Forschung heute Lösungen für die
großen Fragen unserer Zeit, etwa bei der Gesundheit. Wir haben das
Ziel erreicht, dass in Deutschland drei Prozent des
Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Forschung und Entwicklung investiert
werden. Wir bleiben ambitioniert und erhöhen die Zielmarke auf
dreieinhalb Prozent im Jahr 2025. Dazu wollen wir eine steuerliche
Forschungsförderung einführen. Auch künftig sind große Anstrengungen
notwendig, denn der globale Innovationswettbewerb ist hart. Die Welt
wartet nicht auf uns."
Stefan Kaufmann: "Wissenschaft, Forschung und Innovation sichern
heute unsere Wettbewerbsfähigkeit, unsere Arbeitsplätze und unseren
Wohlstand. Damit das so bleibt, wollen wir künftig nationale
Forschungskonsortien schaffen, etwa im Bereich Digitalisierung oder
Mobilität. Wir werden mit 500 Millionen Euro einen neuen
"Spitzencluster-Wettbewerb Plus" auf den Weg bringen, der
Hochschulen, außeruniversitäre Forschung und Unternehmen stärker
vernetzt. Wir werden den Pakt für Forschung und Innovation
fortschreiben und bei Hochschulen neue Akzente für Forschung und
Transfer setzen. Und wir wollen den europäischen Forschungsraum
weiter stärken. Diese und weitere Maßnahmen bilden ein kraftvolles
Zukunftspaket, das uns erlaubt, unseren Erfolgskurs in den nächsten
Jahren fortzuschreiben und das dreieinhalb Prozent-Ziel zu
erreichen."
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Datum: 22.06.2017 - 16:41 Uhr
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