Rentenanpassung und Flexirentengesetz: DieÄnderungen im Überblick

Rentenanpassung und Flexirentengesetz: DieÄnderungen im Überblick

ID: 1505337
(ots) - Zum 1. Juli gibt es in der gesetzlichen
Rentenversicherung die folgenden Rechtsänderungen.

Rentenanpassung sorgt für kräftiges Plus

Mehr im Portemonnaie für die über 20 Millionen Rentner in
Deutschland: Zum 1. Juli steigen die Renten infolge der jährlichen
Rentenanpassung im Westen um 1,9 Prozent und im Osten um 3,59
Prozent. Damit erhöht sich der aktuelle Rentenwert - also der Wert
eines Entgeltpunktes in Euro - in den alten Bundesländern von 30,45
Euro auf 31,03 Euro. In den neuen Bundesländern steigt der Rentenwert
(Ost) von 28,66 Euro auf 29,69 Euro und erreicht damit 95,7 Prozent
des Westwerts. Die für die aktuelle Rentenanpassung relevante
Lohnsteigerung beträgt 2,06 Prozent in den alten Bundesländern und
3,74 Prozent in den neuen Bundesländern. Damit sind die Renten seit
2012 im Westen um 10,5 Prozent und im Osten um 19,1 Prozent
gestiegen.

Flexirentengesetz bringt weitere Neuerungen

Durch das Flexirentengesetz soll der Übergang vom Berufsleben in
die Rente flexibler gestaltet werden. Einige Rechtsänderungen sind
bereits zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Zum 1. Juli werden nun
die letzten beiden rentenrechtlichen Änderungen wirksam, von denen
besonders Versicherte profitieren, die vorzeitig in Altersrente
gehen.

Hinzuverdienstgrenze angehoben

Wer vor Erreichen der Altersgrenze in Rente geht, darf ab dem 1.
Juli bis zu 6.300 Euro jährlich anrechnungsfrei hinzuverdienen. Die
Hinzuverdienstgrenze lag bisher bei 450 Euro monatlich. Ein
Verdienst, der über 6.300 Euro hinausgeht, wird zu 40 Prozent auf die
Rente angerechnet. Ist die Summe aus der gekürzten Rente und dem
Hinzuverdienst höher als das bisherige Arbeitseinkommen, wird der
darüber liegende Hinzuverdienst zu 100 Prozent auf die verbliebene
Rente angerechnet. Als Berechnungsgrundlage dient das höchste


Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre.

Sonderzahlungen schon ab 50

Sonderzahlungen zum Ausgleich von Abschlägen, die bei vorzeitigem
Ruhestand die Altersrente mindern, sind ab dem 1. Juli bereits mit 50
Jahren möglich, zuvor mussten die Versicherten 55 Jahre alt sein. Die
Höhe des Ausgleichsbetrags ergibt sich aus der "Rentenauskunft über
die voraussichtliche Minderung der Altersrente". Sie wird auf Antrag
vom Rentenversicherungsträger erstellt. Im Internet unter
www.deutsche-rentenversicherung.de stehen Fragen-Antworten-Kataloge
zur Rentenanpassung und zum Flexirentengesetz zur Verfügung.



Pressekontakt:
Dr. Dirk von der Heide
Pressesprecher
Tel. 030 865-89178
Fax. 030 865-27379
pressestelle@drv-bund.de

Original-Content von: Deutsche Rentenversicherung Bund, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Stuttgarter Zeitung: zum Umgang der Union mit der Ehe für alle phoenix Live: Sitzung des Deutschen Bundestages - Debatte um die
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.06.2017 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1505337
Anzahl Zeichen: 3034

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 329 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rentenanpassung und Flexirentengesetz: DieÄnderungen im Überblick"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutsche Rentenversicherung Bund (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Overdiek zum neuen Co-Vorsitzenden des Vorstandes gewählt ...
In der heutigen Sitzung des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin wurde Klaus Overdiek zum neuen alternierenden Vorsitzenden gewählt. Er vertritt die Gruppe der Versicherten und teilt sich das Amt mit Jens Dirk Wohlfeil, der die Gruppe der Arbeitgeber vertritt. "Ich freue

"Checkst Du? Rente und Gesundheit sind schon jetzt wichtig!" / Zukunftswerkstatt "Miteinander reden!" bringt Berufsschulklassen aus Berlin und Brandenburg mit der Sozialen Selbstve ...
Wie funktionieren eigentlich die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung? Warum betreffen die Themen Rente und Gesundheit auch junge Menschen? Und wie können Versicherte selbst mitbestimmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Berufsschülerinnen und Berufsschüler heute im Rahmen der Zukunft

Alexander Gunkel zur Finanzentwicklung der Rentenversicherung und zu aktuellen Reformen ...
Die Rücklage der Rentenversicherung ist bis zum Jahresende noch gut gefüllt und der Beitragssatz wird voraussichtlich auch im kommenden Jahr stabil bleiben. Auf der heute in Potsdam tagenden Bundesvertreterversammlung stellt Alexander Gunkel, Vorsitzender des Bundesvorstands der Deutschen Rentenve


Weitere Mitteilungen von Deutsche Rentenversicherung Bund


Stuttgarter Zeitung: zum Umgang der Union mit der Ehe für alle ...
Für sich genommen wäre Merkels Ehe-für-alle-Kehrtwende kein großes Problem. Das interne Konfliktpotenzial ist nicht mit der Flüchtlingskrise vergleichbar. Es liegt in der Summe überraschender Volten - von A wie Atomkraft bis Z wie Zuwanderung. Den Wahlkampf wird der professionelle Kanzle

Weser-Kurier: Hans-Ulrich Brandt schreibtüber das Jamaika-Bündnis in Kiel: ...
Testlauf Schwarz-Gelb in Düsseldorf, Schwarz-Gelb-Grün in Kiel - die CDU ist in der komfortablen Lage, verschiedene Optionen bei der Koalitionsbildung zu haben. Das hat nicht nur Armin Laschet und nun auch Daniel Günther zu Ministerpräsidenten gemacht, das könnte auch für die Union im

neues deutschland: Kommentiert: Bunt statt Ehe ...
Alle Menschen, die sich lieben und zusammen sein wollen, dürfen bald heiraten. Zumindest suggeriert das der Hashtag #ehefüralle, der seit Dienstagmorgen - außer bei einigen Ewiggestrigen - allerorten für Begeisterungsstürme sorgt. So ganz stimmt das allerdings nicht: Denn auch in Zukunft si

Morgen bei "Studio Friedman": / "Abstimmungüber die Ehe für alle - Überfällig oder überstürzt?" ...
Nachdem sich die Union rund um Angela Merkel jahrelang dagegenstemmte, geht plötzlich alles ganz schnell. Die Kanzlerin hebt den Fraktionszwang auf und macht die "Ehe für alle" zur Gewissensfrage. Die SPD nutzt die Chance und lässt am Freitag mithilfe von Linken und Grünen im Bunde


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z