Rheinische Post: Kommentar /
Tour de Chance
= Von Michael Bröcker
ID: 1506265
Düsseldorf lässt sich das Tour-Spektakel Millionen Steuerzahler-Euro
kosten, und alle fragen sich: Lohnt sich das? Nun ja. Finanziell wird
es wohl nie eine Schlussabrechnung geben können. Es bleibt eine
Tatsache, dass große Düsseldorfer Unternehmen sich nicht wirklich am
Sponsoring beteiligen wollten (Vodafone, Ergo, Apobank, Arag) oder
nur mit vergleichsweise geringen Mitteln engagierten (Henkel). Dafür
mussten die Stadttöchter ran: Messe, Stadtwerke, Rheinbahn, Airport.
Doch OB Thomas Geisel, der wohl noch für kein Projekt in seiner
Amtszeit so viel Herzblut entwickelt hat, hat auch ein gutes
Argument. Eine Großstadt muss auch Großevents können. Und wenn sich
die Düsseldorfer bei der Tour de France als weltoffene, sympathische
und fröhliche Gastgeber präsentieren, wie sie das an anderen
Wochenenden ja auch tun, dann sendet dies eine Botschaft in die Welt,
die positiv in Erinnerung bleibt. Düsseldorf ist eine internationale
Stadt, jeder zweite Neubürger hat einen ausländischen Hintergrund.
Warum sollte die Stadt dieses Flair nicht auch beim weltgrößten
Radfest zeigen? Auch wenn der Gegenwert nicht in Heller und Pfennig
errechnet werden kann.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.06.2017 - 21:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1506265
Anzahl Zeichen: 1577
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 602 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Tour de Chance
= Von Michael Bröcker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Ehe für homosexuelle Paare ...
Das ist ein guter, das ist ein wichtiger Tag für viele schwule und lesbische Paare: Endlich dürfen sie sich nicht nur »verpartnern«, sondern sie dürfen heiraten. Der Unterschied mag klein erscheinen, doch ist er von immenser symbolischer Bedeutung. Für diese Gleichstellung haben Homosexuelle
Neue Westfälische (Bielefeld): G20-Gipfel in Hamburg Chance nutzen Ingo Kalischek ...
Schon im Vorfeld wirkt es, als sei der G20-Gipfel zum Scheitern verurteilt: Randale kündigt sich an, Sicherheitsmaßnahmen verschlingen Millionen, unter den Gästen befinden sich Autokraten und für all die wichtigen Themen bleiben nur zwei Tage Zeit - zu wenig. Alles nur Geld- und Zeitverschwen
Neue Westfälische (Bielefeld): Ehe für alle Streit belebt die Demokratie Marina Kormbaki, Berlin ...
Die aufregendste Abstimmung hat sich die Große Koalition für das Ende dieser Legislaturperiode aufgespart. Gestern, am letzten Sitzungstag vor der Sommerpause, wurde es spannend im Bundestag. Das lag auch am Thema: Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist eine gesellschaftspol
Allg. Zeitung Mainz: Ungerührt / Kommentar von Christian Matz zur Ehe für alle ...
Radikaler Pragmatismus an der Grenze zur Selbstverleugnung: Selten sind der Kern des Merkelschen Politikverständnisses und seine Umsetzung in tatsächliches Handeln so offen zu Tage getreten wie in der zurückliegenden Woche. Zuerst lässt die Kanzlerin eine hässliche Attacke des Kanzler-Gegenka




