Besondere Qualifizierung eröffnet Chancen - Bundesweit einzigartige Fortbildung am SKZ
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Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigungsverfahren sowie die betriebliche Umsetzung im Zuge der zunehmenden Digitalisierung fordern gerade in der Zukunft hochqualifiziertes Fachpersonal in den Bereichen Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung. In der bundesweit einzigartigen Aufstiegs-Fortbildung zum ?Geprüften Industrietechniker Additive Fertigung? stehen genau diese Themen im Mittelpunkt.
Neue Perspektiven für Firmen
Weiterbildungsangebote für additive Fertigungstechnologien sind für Praktiker in der Produktion, die tagtäglich an den Maschinen und Anlagen stehen, noch sehr selten. Auf Ingenieursebene hingegen sind erste Qualifizierungsmaßnahmen angelaufen. Allerdings liegt hier der Fokus eher auf den theoretischen Grundlagen. Die neuen Fertigungstechnologien eröffnen für Firmen in vielen Branchen völlig neue Perspektiven - doch eine erfolgreiche Umsetzung in der eigenen Produktion ist aufgrund des bislang fehlenden Knowhows häufig zeit- und kostenintensiv.
Darum ist es das Ziel der SKZ-Aufstiegsfortbildung zum Industrietechniker, die Teilnehmer so auszubilden, dass sie in der Lage sind, eine ganzheitliche Betrachtung der Prozesskette, angefangen von der Produktentstehung bis hin zur Herstellung und Qualitätssicherung, vorzunehmen.
Hoher praktischer Anteil in der Fortbildung
Der Lehrgang wird in neun Monaten absolviert. Inhaltlich wird ein Rundumblick über Kunststoffe, Metalle, Glas, Verbundwerkstoffe aber auch Keramiken sowie deren Verarbeitung gegeben. Ergänzt wird dies durch weitere Lehrinhalte wie Betriebsorganisation und Produktionsmanagement, insbesondere im Hinblick auf Industrie 4.0. ?Gerade der hohe praktische Anteil der Weiterbildung in den hochmodern ausgestatteten Technika des SKZ gewährleistet eine direkte Umsetzung der theoretisch vermittelten Inhalte in die Praxis?, erklärt SKZ-Ausbilderin Irena Heuzeroth.
Aufgabenspektrum eines Industrietechnikers
Industrietechniker entwickeln und koordinieren Lösungen für komplexe Fertigungsaufgaben, die erweiterte technische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in Produktion und Automatisierung verlangen. Zum Aufgabenspektrum gehört außerdem das Planen, Durchführen und Optimieren technischer Prozesse, wie Konstruktion, Fertigung, Inbetriebnahme und Service. Dabei müssen wirtschaftliche, rechtliche, energetische, umweltbezogene sowie sicherheitsrelevante Kriterien beachtet werden. Ebenso umfasst der Tätigkeitsbereich das Planen und Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen.
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Datum: 06.07.2017 - 11:46 Uhr
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