Mitteldeutsche Zeitung: zu Raser-Urteilen
ID: 1508425
bei den Rasern Fahrlässigkeit oder Vorsatz annehmen. Fahrlässigkeit
ist gegeben, wenn die Raser darauf vertrauen, dass alles gut gehen
wird. Bedingter Vorsatz erfordert indes, dass sie den Tod von
Menschen billigend in Kauf nehmen. Die Entscheidung ist schwierig. Im
Kölner Fall haben die BGH-Richter immerhin schon einmal klargestellt,
dass es auch bei fahrlässiger Tötung gute Argumente gibt, auf eine
Bewährungsstrafe zu verzichten: Etwa, weil die Bevölkerung für eine
Bewährungsstrafe schlicht kein Verständnis hat, wenn der Tod eines
Menschen durch rücksichtslose Raserei verursacht wurde.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.07.2017 - 18:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1508425
Anzahl Zeichen: 966
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 262 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Raser-Urteilen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mögliche Fehler und Versäumnisse beim Schutz des Magdeburger Weihnachtsmarktes könnten die Stadt Magdeburg finanziell teuer zu stehen kommen. Der Magdeburger Rechtsanwalt Thomas Klaus, der rund 100 Opfer des Anschlags vom Dezember 2024 vertritt, rechnet mit Schadensersatzklagen gegen die Kommune.
Neue Grundsteuer setzt Kommunen in Sachsen-Anhalt finanziell unter Druck ...
Die neue Grundsteuer bringt Sachsen-Anhalts Kommunen bislang weniger Einnahmen als vor der Reform. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes sanken die Einnahmen bei der Grundsteuer A um 1,7 Millionen Euro und bei
AfD-Kandidat hat Ärger mit Arbeitgeber: Dienstpflichten verletzt? ...
Gegen den AfD-Kandidaten für das Amt des Landrates im Saalekreis (Sachsen-Anhalt), Uwe Arendt, hat die Polizei-Inspektion Halle disziplinarische Ermittlungen eingeleitet. Der 58-jährige Kriminalhauptkommissar soll während einer mehrmonatigen Krankschreibung gegen seine Pflichten als Beamter verst
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Mission Spaltpilz / Trump kommt mit einer Mission nach Europa: Er will die Staatengemeinschaft weiter auseinanderdividieren. ...
Angela Merkel befürchtet das Schlimmste. Der Dissens sei offenkundig, räumte die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung zum G-20-Gipfel ein. "Wer glaubt, die Probleme dieser Welt mit Isolationismus und Protektionismus lösen zu können, der unterliegt einem gewaltigen Irrtum." Klar
Krank im Urlaub - was müssen Arbeitnehmer beachten? ...
Maximilian Renger: Die Urlaubssaison ist langsam absehbar, viele Arbeitnehmer werden sich schon auf ihren Urlaub freuen. Umso ärgerlicher für den, der dann teilweise oder gar die ganze Urlaubszeit über krank ist. Was kann man denn in diesem Fall als Arbeitnehmer machen? Fachanwalt Bredereck: I
Der Tagesspiegel: Koalitionspolitiker gegen soziales Pflichtjahr ...
Berlin - Die vom Vorstandsvorsitzenden der von Bodelschwingh'schen Stiftungen Bethel, Ulrich Pohl, erhobene Forderung nach einen sozialen Pflichtjahr für junge Männer und Frauen findet in der regierenden Koalition wenig Zustimmung. Die SPD-Familien- und Sozialpolitikerin Svenja Stadler sag
Straubinger Tagblatt: Zur digitalen Regierungserklärung in Bayern Schöne digitale Zukunft ...
Schnelle Datenautobahnen und digitale Leuchttürme zu fördern ist richtig und wichtig. Es wäre aber auch schön, wenn sich die Staatsregierung im Rahmen der Digitalisierungsoffensive zum Anwalt der Verbraucher machen und einmal die Telekommunikationsanbieter ins Gebet nehmen würde, die gerne




