Bundesrat verabschiedet Pflegeberufereformgesetz/
ASB setzt sich für bundeseinheitliche Rahmenbedingungen ein
ID: 1508687
Kompromissvorschlag der Koalitionspartner eingebrachte
Pflegeberufereformgesetz verabschiedet.
Als einer der größten Arbeitgeber im Pflegebereich begrüßt der ASB
in weiten Teilen die nun nach langem Ringen beschlossene Reform: "Die
Einführung der generalistischen Ausbildung ist der richtige Ansatz,
um die Attraktivität und Qualität der Pflegeausbildung zu erhöhen",
so ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. Er sei sich sicher, dass
durch die Zusammenführung des Kranken- und Altenpflegeberufes zu
einem einheitlichen Pflegeberuf es auch zu einer Angleichung der
Gehälter kommen werde. "Der schlecht bezahlte Altenpfleger und die
besser bezahlte Krankenschwester werden somit bald der Vergangenheit
angehören."
Bedauerlich sei laut Bauch, dass keine gemeinsamen und
einheitlichen Lerninhalte und Finanzierungsgestaltungen der neuen
Ausbildung im Gesetz verankert worden seien. Aus diesem Grund
appelliert der ASB-Bundesgeschäftsführer an die Verhandlungspartner
in den Ländern, sich für bundeseinheitliche Rahmenbedingungen der
Ausbildung einzusetzen. "Der Torso der Reform ist geschaffen", so
Bauch. Nun müsse man aufpassen, dass in der konkreten Ausgestaltung
kein unübersichtliches, ungerechtes Flickwerk entstehe und somit eine
echte Chance verpasst werde, sich den Herausforderungen in der Pflege
zu stellen. "Daher wird sich der ASB in die anstehenden Verhandlungen
zwischen den verschiedenen Kostenträgern einbringen."
Pressekontakt:
Hilke Vollmer
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Email: h.vollmer@asb.de
Telefon: 030/ 2325786-122
Mobil: 0172/ 2620597
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Datum: 07.07.2017 - 13:07 Uhr
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