Heilbronner Stimme: Kultusministerin Eisenmann: Land rechnet bereits mit steigenden Schülerzahlen/ Ergebnis der Bertelsmann-Studie ist keine Überraschung
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sich wenig überrascht über den von der Bertelsmann-Stiftung
prognostizierten Anstieg der Schülerzahlen gezeigt. "Damit wir in
Baden-Württemberg einen belastbaren Planungsrahmen haben, erstellt
das Statistische Landesamt stets jährlich eine aktuelle
Schülerzahlprognose", sagte Eisenmann den Zeitungen "Heilbronner
Stimme" und "Mannheimer Morgen" (Donnerstag). "Mit Blick auf diese
Daten stellen auch wir fest, dass die Schülerzahlen keineswegs in der
jahrelang prognostizierten Geschwindigkeit abnehmen. Im Gegenteil:
Stattdessen erwarten die Statistiker einen deutlichen Anstieg der
Schülerzahlen bei den allgemein bildenden Schulen, vor allem bei den
Grundschulen."
Der von der Vorgängerregierung beschlossene Lehrerstellenabbau
beruhe auf veralteten Zahlen und sei gestoppt worden. "Der
Stellenabbau ist jetzt ein falsches Signal zur falschen Zeit. Mein
Ziel ist es, den Abbau auszusetzen und den Bedarf im Lichte der
aktuellen Zahlen neu zu prüfen", sagte Eisenmann weiter und verwies
auf zusätzliche Studienplätze. "Wir haben mit Blick auf die aktuellen
Entwicklungen und Herausforderung die Kapazitäten für das Lehramt
Grundschule und das Lehramt Sonderpädagogik erhöht. Die Erhöhung
erfolgte beim Grundschullehramt von 970 Studienanfängerplätzen im
Jahr 2015/16 auf aktuell 1272 Plätze; beim Lehramt Sonderpädagogik
von 390 Studienanfängerplätzen im Jahr 2015/16 auf aktuell 520
Plätze."
Der größte statistische Unsicherheitsfaktor sei derzeit die
Zuwanderung. Man reagiere daher "bedarfsgerecht" auf die Entwicklung.
"Langfristige Prognosen sind stets mit Unsicherheiten behaftet und
können deshalb künftige Entwicklungen niemals exakt vorhersagen",
erklärte die Ministerin. Eisenmann will auf einer Pressekonferenz am
Freitag vorstellen, wie die Landesregierung dem Lehrermangel an den
Schulen entgegenwirkt.
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Datum: 12.07.2017 - 17:00 Uhr
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