Ohoven: Schulz' Chancenkonto ist chancenlos - Statt staatlicher Pflicht Investitionshemmnisse für Wirtschaft beseitigen
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Schulz erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:
"Martin Schulz gibt richtige Ziele vor, schlägt aber den falschen
Weg ein. In Deutschland wird in der Tat zu wenig investiert: Bei
einer Nettoinvestitionsquote von 1,5 Prozent im Vorjahr werden
Maschinen und Anlagen teilweise auf Verschleiß gefahren. Die Antwort
darauf kann keine staatliche Investitionspflicht sein. Die Politik
muss vielmehr für investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sorgen.
Dazu gehört eine Senkung der Steuer- und Abgabenlast für die
Unternehmen, etwa durch eine Steuerfreistellung aller im Betrieb
re-investierten Gewinne.
Zu Recht betont Martin Schulz den Wert der Bildung zur
Zukunftssicherung unseres Landes. Sein Modell eines Chancenkontos ist
jedoch chancenlos. Der SPD-Kanzlerkandidat bleibt die Antwort auf die
Frage schuldig, ob er seine Wahlversprechen über höhere Steuern oder
mehr Schulden finanzieren will. Allein das Chancenkonto bedeutet
Mehrkosten von bis zu 250 Milliarden Euro. Zudem droht durch die
Rentenpläne der SPD eine Finanzierungslücke von bis zu 1,6 Billionen
Euro. Generationengerechtigkeit sieht anders aus
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Datum: 17.07.2017 - 15:58 Uhr
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