Rheinische Post: Kommentar: Ehrlichkeit im Revier

Rheinische Post: Kommentar: Ehrlichkeit im Revier

ID: 1511702
(ots) - Der Ausstieg aus der Braunkohle war lange ein
Tabu bei Union und SPD. Zu viele Arbeitsplätze hingen an ihr, zu
viele Wähler. Doch nun spricht die Kanzlerin das Unsagbare aus: "Und
dann kann man auch den Ausstieg ins Auge fassen." Tatsächlich kann
Deutschland Merkels Klimaziele nur erreichen, wenn es mittelfristig
die Braunkohle-Verstromung beendet. Mit RWE als größtem
Kohlendioxid-Emittenten Europas ist Klimaschutz schwer zu machen. Das
akzeptieren RWE und Gewerkschaften inzwischen umso leichter, als sich
Braunkohle-Strom auch wirtschaftlich kaum noch lohnt. Ihr Kampf dreht
sich längst um andere Kohle - um Milliarden-Hilfe für den
Strukturwandel. Es ist Zeit, einen mittelfristigen Ausstieg nach dem
Vorbild der Steinkohle zu vereinbaren. Bürger, Belegschaften und
Betriebe im rheinischen Revier brauchen Planungssicherheit. Die
Politik darf das Thema auch nicht gewalttätigen Aktivisten
überlassen, mit denen die Grünen sympathisieren. Zugleich darf es
kein Geschäft zu Lasten Dritter geben: Merkel sollte sich hüten,
Stromkunden den Ausstieg bezahlen zu lassen.

www.rp-online.de



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Kommentar: Das Brexit-Debakel Rheinische Post: Kommentar: Die Inklusion ist eine Schnecke
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.07.2017 - 20:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1511702
Anzahl Zeichen: 1430

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 287 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Ehrlichkeit im Revier"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Kommentar: Die Inklusion ist eine Schnecke ...
Günter Grass waren Utopien suspekt. Der Denker hinter dem Kanzler Willy Brandt war der Auffassung, dass es die Schnecke sei, die den Fortschritt symbolisiere. Die Schnecke kriecht so langsam, dass ihr wahrlich nichts Umstürzendes anhaftet. Als eine Utopie jüngerer Zeit darf die Inklusion gelt

Rheinische Post: Kommentar: Das Brexit-Debakel ...
Das Nein der Briten zur EU wird einmal als Beispiel für eine völlig missglückte Volksabstimmung in die Geschichtsbücher eingehen. Es hat nicht nur die Nation gespalten und die EU aus dem Gleichgewicht gebracht, sondern noch nicht einmal die Frage der Position Großbritanniens zu Europa ein f

Mittelbayerische Zeitung: "Mittelbayerische Zeitung" Regensburg zur Flüchtlingssituation: ...
Der Exodus aus Afrika ruft in Europa die Hardliner auf den Plan. Nachdem der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer nicht abreißt, setzt der Westen auf knallharte Abschreckung. Man könnte es auch als Zynismus in Reinkultur bezeichnen. Denn die Botschaft von EU-Größen wie dem österreichische

Lausitzer Rundschau: Lob und Tadel Kritik an Schulz' Zukunftsplan ...
Der Frontverlauf überrascht nicht: Die Union hält den zehn Punkte umfassenden "Zukunftsplan" von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz für eine "wahllose Ansammlung von Begriffen". Die Genossen werfen ihrerseits der Union Planlosigkeit vor und verteidigen die Ideen ihres Spitz


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z