Rheinische Post: Kommentar /
Standards beim Müll
= Von Horst Thoren
ID: 1519533
etliche Bürger einen dicken Hals. Zu hoch, nicht vollziehbar, reine
Abzocke. So lauten die Vorwürfe gegen die Umlagen, die die Kommunen
für Abwasser, Abfall, Straßenreinigung und ähnliche Dienstleistungen
fordern. Gerade beim Müll stinkt es vielen, weil dessen Beseitigung
regelmäßig teurer geworden ist. Da überrascht die aktuelle Meldung,
dass die Müllgebühren leicht gesunken sind. Die gute Nachricht wird
sogleich relativiert. Billiger geworden ist es nicht überall. Zudem
sind die Unterschiede von Ort zu Ort weiterhin erheblich. Weil auch
die Leistungen kaum vergleichbar sind, fehlt es an Kostentransparenz.
Schließlich macht es einen Unterschied, ob der Müll wöchentlich oder
alle vierzehn Tage abgeholt wird. Was bleibt, ist das ungute Gefühl,
keine Wahl zu haben und zahlen zu müssen, was die Wohngemeinde
verlangt. Wenn aber Wettbewerb nicht möglich ist, muss zumindest die
Frage erlaubt sein, ob es nicht im Land der DIN-Normen auch für
kommunale Dienstleistungen Standards und damit auch standardisierte
Preise geben sollte. Darüber muss Politik nachdenken.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.08.2017 - 21:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1519533
Anzahl Zeichen: 1470
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 373 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Standards beim Müll
= Von Horst Thoren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Gymnasium ...
Der Bachelor als Muss, der Master als Wunsch und der Doktor als Krönung: Deutschland wird von einer Akademisierungswelle überrollt. Da erscheint das Abitur als Bildungsziel geradezu unabdingbar. Für viele Eltern steht deshalb fest: Mein Kind geht aufs Gymnasium! Ob dem Sohn oder der Tochter d
Rheinische Post: Kommentar / Land unter = Von Michael Bröcker ...
In Niedersachsen geht es drunter und drüber. Nun wurde bekannt, dass auch die schwarz-gelbe Landesregierung dem VW-Konzern Texte zur Abstimmung vorlegte. Die Forderung, an dieser Stelle schon vor einer Woche erhoben, wird dringlicher: Die Verquickung zwischen Land und Konzern muss beendet werde
Rheinische Post: Kommentar / Migranten in der Defensive = Von Kirsten Bialdiga ...
Beinahe jeder fünfte Nordrhein-Westfale hat ausländische Wurzeln. Viele von ihnen leben schon länger hier, haben aber trotzdem kaum Möglichkeiten politischer Mitsprache. Ein Gremium, das auf kommunaler Ebene dazu beiträgt, dass auch die Interessen von Migranten gehört werden, ist der Integr
Schwäbische Zeitung: Politik zum Abgewöhnen - Ein Kommentar zum politischen Vorgehen in Niedersachsen ...
Die Debatte am Donnerstag war Politik zum Abgewöhnen, ein Tiefpunkt: Abgeordnete, die sich gegenseitig mit Vorwürfen überziehen. Streit, bei der nicht mehr die Sache im Mittelpunkt steht, sondern nur Geländegewinn, Taktik und Kalkül. In Niedersachsen geht es derzeit mehr um Intrigen, Hinte




