Rheinische Post: Kommentar /
Kritik an EZB geadelt
= Von Birgit Marschall
ID: 1520699
lässt sich klar herauslesen, dass Karlsruhe in den EZB-Anleihekäufen
nichts anderes als eine verbotene Staatenfinanzierung sieht, deren
Folgen im Ernstfall vor allem deutsche Steuerzahler tragen müssten.
Damit wird die besonders von Parteien am rechten und linken Rand
geäußerte Kritik an der lockeren Geldpolitik höchstrichterlich
geadelt. Für den Euro kann das gefährlich werden. Denn das ohnehin
ramponierte Ansehen der EZB im größten Mitgliedsland wird mit dieser
Entscheidung des höchstrespektierten Gerichts weiter sinken. Wenn die
Bundesbürger mehrheitlich und dauerhaft mit der EZB-Politik nicht
einverstanden sind, könnte das am Ende auch den Euro selbst infrage
stellen. Rechtlich ist der Beschluss nachvollziehbar. Ökonomisch und
politisch gesehen ist er es nicht. Denn die EZB hat durch ihre
Anleihekäufe verhindert, dass die Euro-Zone in eine Deflation
rutscht. Jetzt ziehen Euro-Konjunktur und Inflation wieder an: Die
EZB hat erreicht, was sie wollte. Im Herbst muss sie daher den
Ausstieg aus dem Programm beschließen.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.08.2017 - 21:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1520699
Anzahl Zeichen: 1438
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 318 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Kritik an EZB geadelt
= Von Birgit Marschall"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar / Air Berlin ist kein Fall für den Steuerzahler = Von Georg Winters ...
Die Insolvenz von Air Berlin ist ein Absturz mit Ansage. Der Großaktionär Etihad hat Milliarden in seine deutsche Tochter gesteckt, aber ein schlüssiges Konzept für die Sanierung hat er auch nicht präsentieren können. Hohe Verluste über Jahre, ein milliardenschwerer Schuldenberg - das Des
Stuttgarter Nachrichten: zur Air Berlin-Pleite ...
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Man musste kein Experte sein, um zu wissen, dass das Ende von Air Berlin nur eine Frage kurzer Zeit ist. Seit fast zehn Jahren fliegen die rotweißen Jets in den roten Zahlen. Allein voriges Jahr betrug der Verlust zwei Millionen Euro -
Neue Westfälische (Bielefeld): Insolvenz von Air Berlin Siechtum findet jähes Ende Wolfgang Mulke, Berlin ...
Die Insolvenz der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin kommt nur vom Zeitpunkt her überraschend. Denn noch vor wenigen Monaten hatte der Großaktionär und Finanzier des Unternehmens, Etihad, sein finanzielles Engagement für die Berliner noch einmal bekräftigt. Doch nun hat die
Nach Diplom-Affäre bei der SHG: PIRATEN wollen ein Whistleblowerschutz-Gesetz ...
Die Piratenpartei Saarland möchte, dass Hinweisgeber, die Missstände in Unternehmen, Verbrechen oder allgemeine Gefahren an die Öffentlichkeit bringen und somit auch Schaden vom Unternehmen abwenden, gesetzlich besser vor beruflichen Sanktionen wie Kündigungen geschützt werden. Anlass der E




