neues deutschland: Bundesanstalt klagt weiter gegen Sanierungsgebiet auf
dem Berliner Dragonerareal
ID: 1522623
Hauptstadtfinanzierungsvertrages zwischen dem Bund und dem Land
Berlin klagt eine Bundesanstalt weiter gegen die Einrichtung eines
Sanierungsgebietes auf dem Dragonerareal in Kreuzberg. Dabei war das
4,7 Hektar große Gebiet Teil eines Grundstückspakets des
Hauptstadtfinanzierungsvertrages, der im April dieses Jahres
vorgestellt worden war. Kläger gegen die Einrichtung des
Sanierungsgebietes, das vom Senat 2016 ausgewiesen worden war, ist
die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Das geht aus der
Antwort des Ministeriums von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble
(CDU) auf eine Schriftliche Anfrage der Bundestagsabgeordneten Cansel
Kiziltepe (SPD) hervor, über die die in Berlin erscheinende
Tageszeitung »neues deutschland« (Mittwochausgabe) berichtet.
»Angesichts des laufenden gerichtlichen Verfahrens zu dem
Normenkontrollantrag gegen die Einrichtung eines Sanierungsgebietes
auf dem Dragonerareal und den umliegenden Grundstücken können keine
Auskünfte erteilt werden«, erklärt Schäubles Parlamentarischer
Staatssekretär Jens Spahn (CDU) in der Antwort auf die Anfrage. Der
Ausgang des Verfahrens bleibe insoweit abzuwarten. Die
SPD-Abgeordnete Cansel Kiziltepe erklärte im »neuen deutschland«
dazu: »Die Klage der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gegen das
Land Berlin und die Einrichtung eines Sanierungsgebiets auf dem
Dragonerareal ist in meinen Augen perfide.« Es sei für sie ein
»unerklärlicher Widerspruch«, so Kiziltepe, schließlich solle nach
der Unterzeichnung des Hauptstadtfinanzierungsvertrages das
Dragonerareal an Berlin übertragen werden. Die Abgeordnete vermutet
hinter der Klage der BimA eine »politisch motivierte
Verzögerungstaktik« vonseiten des Bundesfinanzministers, die nicht
hinzunehmen sei. Vielmehr müsse die Übertragung des Areals zu einem
zügigen Abschluss gelangen.
Das 4,7 Hektar große Dragonerareal ist für den rot-rot-grünen
Senat in Berlin von zentraler Bedeutung, weil unter anderem an dieser
Stelle in Zukunft bezahlbarer Wohnraum entstehen soll. Neben dem
Normenkontrollantrag der BImA hat unterdessen auch ein privater
Investor rechtliche Schritte gegen die Rückabwicklung seines
Kaufvertrages für das Areal angekündigt.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.08.2017 - 13:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1522623
Anzahl Zeichen: 2685
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 218 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Bundesanstalt klagt weiter gegen Sanierungsgebiet auf
dem Berliner Dragonerareal"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Rheinische Post: Grünen-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt verlangt von SPD eine klare Haltung zu Schröders Direktoren-Posten bei russischer Rosneft ...
Die Grünen-Spitzenkandidatin für den Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat die Haltung der SPD zu den Karriereplänen ihres früheren Vorsitzenden und Altkanzlers Gerhard Schröder kritisiert. "Es ist ein Problem, dass Altkanzler Schröder Direktor des russischen Ölkonzerns Rosneft wird&
Rheinische Post: Grünen-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt: "Trittin wird bei Koalitionsverhandlungen keine Rolle spielen"/Ausstieg aus Verbrennungsmotor als Koalitionsbedingung ...
Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt will bei möglichen Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl ohne den früheren Umweltminister Jürgen Trittin auskommen. "Herr Trittin wird in möglichen Koalitionsverhandlungen keine Rolle spielen. Aber ich schätze ihn als klug
Badische Zeitung: Transformation des Verkehrs / Dem Fortschritt entgegenkommen Leitartikel von Bernd Kramer ...
Schadstoffe entstehen ja nicht nur beim Fahren, sondern auch bei der Herstellung eines Fahrzeugs. So belasten auch E-Autos die Umwelt. Die Herstellung des Akkus setzt beispielsweise verhältnismäßig viel CO2 frei. Kommt der Strom für die Elektroflitzer aus Braunkohlekraftwerken wie in Oste
Lausitzer Rundschau: Kommunale Steuern / Boom mit Schattenseiten ...
Wenn die Wirtschaft brummt, sprudeln auch die Steuerquellen. Das liegt in der Natur der Sache. So weit, so gut. Die am Montag vermeldeten Rekordeinnahmen bei den Gewerbe- und Grundsteuern haben allerdings auch ihre Schattenseiten. Zunächst einmal handelt es sich um die wichtigsten Einnahmeposten




